Sommerfest „1001 Nacht“ - Ein Märchen wird wahr |
Rebound to life - Ein Sportprojekt für erkrankte Jugendliche |
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„Ich habe gemerkt, dass ich viel mehr schaffen kann als ich dachte“, sagt die 16jährige Vanessa im Rückblick auf die vergangenen sechs Wochen. Und damit steht sie nicht alleine da. Alle Jugendlichen sind beim Sportprojekt „Rebound tolife“ über sich hinausgewachsen. Initiiert wurde das Angebot von drei Kölner Sportstudenten, die im Rahmen ihres Studiums ein Sportprogramm für krebserkrankte Jugendliche konzipierten, das speziell auf die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe abgestimmt war.
In Zusammenarbeit mit dem Förderverein konnten insgesamt fünf Teilnehmer gewonnen werden, die an dem Projekt teilnahmen. Ziel des Projektes war, das seelische und körperliche Wohlbefinden der Jugendlichen zu verbessert und ihnen über den Sport die Gelegenheit zu bieten, einen positiveren Bezug zu ihrem Körper zu entwickeln.
„Rebound Tolife“ - das Projektmotto steht für den Schritt zurück in das Leben nach der Erkrankung. „In der Zeit der Krankheit gehen die Muskeln schnell weg und es fällt einem hinterher doppelt so schwer, sie wieder aufzubauen“, sagt Lukas. „Jetzt ist es mir wichtig, beispielsweise im Sportunterricht wieder mithalten zu können.“
Zunächst traf eine buntgemischte Gruppe aufeinander aber innerhalb kurzer Zeit entstand ein Gruppengefüge, das durch Respekt und Hilfsbereitschaft geprägt war. „Die Gruppe war perfekt“, sagt Lukas. „Wir hatten alle die gleiche Krankheit und es war schön zu sehen, dass es uns allen wieder gut geht.“ „Man konnte sich einfach wohlfühlen“, ergänzt Vanessa. „Natürlich war ich manchmal traurig, dass die anderen höher springen können als ich, aber für mich zählt es einfach dabei zu sein und alles auszuprobieren.“
In den 90minütigen Einheiten trat die Erkrankung in den Hintergrund, während die Stärken fokussiert wurden. Ein Grundprinzip, das aufgeht. Und spätestens nach dem Erklimmen der Kletterwand war allen klar: dies war nur der Anfang! Der sportliche Gipfel ist noch lange nicht erreicht, denn man schafft immer mehr als man denkt!
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Ferienprogramm
im Elternhaus |
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In den Osterferien haben wir vom Elternhaus zum ersten Mal ein umfangreiches
Ferienprogramm für Geschwisterkinder
von krebskranken
Kindern angeboten.
Neben verschiedenen Kreativangeboten wurden Ausflüge gemacht und gemeinsam gekocht.
Auch in den Sommerferien wurde das Angebot von zahlreichen Geschwistern angenommen. Für das herbstliche Ferienprogramm laufen bereits die Vorbereitungen.
Ein Programm liegt in Kürze im Elternhaus und auf der Station aus. Auch außerhalb der Ferien, können Geschwister jederzeit im Elternhaus
betreut werden.
Astrid Böcher |
Wellness für alle |
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Im August gab es im Elternhaus einen Wellnessnachmittag für Eltern
und Kinder.
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Der Frisör Jörg Nuhn vom „Haarschneider“ kam mit seinem
Team und der Kosmetikerin Petra Al - Saadi, um die Eltern zu
verwöhnen.
Es wurde geschminkt,
Haare geschnitten, Augenbrauen
gezupft, Hände massiert und Gesichtsmasken angelegt.
Um 17 Uhr sollte der Wellnessnachmittag
beginnen. Als die Akteure um
16.50 Uhr kamen, saßen im Wartebereich,
der im Eingangsbereich
des Elternhauses aufgebaut war,
schon zwei Kundinnen“ um sich
verwöhnen zu lassen.
Obwohl es der erste Wellnessnachmittag
dieser Art im Elternhaus war,
wurde das Angebot gut angenommen.
Und wer denkt, es hätten sich
nur Frauen verwöhnen lassen, der
täuscht sich. Es waren auch Männer,
Jugendliche und Kinder mit von
der Partie.
Vor und nach den Anwendungen
konnten sich die Eltern und Kinder
die Zeit mit kleinen Häppchen und
Getränken versüßen.
Nach einer kurzen Beratung wurden
zunächst die Haare gewaschen,
bevor die Frisöre Hand anlegten.
Als
Alternative oder natürlich auch zusätzlich
zum
Haarschnitt
wurden Massagen,
Cremes
und Öle
der Kosmetikerin
angeboten.
Die
eine oder
andere ließ
sich auch
professionell
schminken!
Insgesamt ein gelungener Abend!
Tina Geldmacher |
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„Mein Platz im Leben“ |
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Zwei Tage voller Spaß und Abwechslung!
Das war unser Ziel.
Wir, sechs angehende Erzieherinnen
des Berufskollegs Krieler Dom
in Lindenthal, haben ein Projekt auf
die Beine gestellt, das wir in Zusammenarbeit
mit dem Förderverein für
krebskranke Kinder Köln e.V. durchführen
konnten.
Wir wollten gerade für die Geschwisterkinder
ein abwechslungsreiches
und vor allem nachhaltiges Angebot
schaffen und somit eine gute Tat
vollbringen.
Das Motto des Projekts: „Mein Platz
im Leben“. Nach verschiedenen Spielen, vor
allem zum Kennenlernen, ging es
an das kreative Gestalten von Stühlen.
Hierbei konnten die Kinder ihren
Gefühlen und Wünschen freien
Lauf lassen und das Endprodukt hat gezeigt, mit wie viel Liebe die Kinder
gearbeitet haben.
Hierzu das Beispiel von zwei Brüdern,
die ihrem kleinen Bruder, der zu
der Zeit nach einer schweren Operation
auf der Intensivstation lag, einen
Stuhl bemalt haben: ihr Stuhl bekam
die Farbe Rot und sie erklärten, dass
Rot seine Lieblingsfarbe sei. Insbesondere
das Portrait des Bruders auf
der Sitzfläche des Stuhls machte
deutlich, dass hier mit besonderer
Liebe gearbeitet worden war!
Zur Stärkung zwischendurch gab es
Waffeln und Pizza, sodass die Kinder
voll gestärkt an ihren Kunstwerken
weiter arbeiten konnten. Das
Highlight des zweiten Tages war
allerdings die Wasserschlacht bei
ca. 30 Grad. Anschließend wurde
die Ausstellung vorbereitet, bei der
die Eltern die Möglichkeit hatten, die
Ergebnisse ihrer Kinder zu bestaunen.
Jedes einzelne Kind hat zur Bereicherung
dieses Projekts beigetragen
und es zu einem unvergesslichen
Erlebnis gemacht!
Es waren
zwei Tage voller Spaß und Freude
und vor allem voller Kreativität!
Vielen
Dank an alle für die tolle Unterstützung
und für die tollen Momente!
Janine Nassenstein
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