Anfang 1990 hatte der Vater eines krebskranken Jungen die Idee, einen "richtigen" Elternverein in Köln zu gründen. Die Station, namentlich Prof. Berthold, fanden die Idee "ganz gut" - länger zurückliegende Erfahrungen mit organisierten Eltern waren jedoch nicht so prickelnd. Und so zog der Vater los und suchte Gleichgesinnte. Er fand noch vier andere Väter und zusammen mit Ärzten, dem Psychosozialen dienst und Krankenschwestern der Kinderkrebsstation wurde am 15. Februar 1990 der Förderverein für krebskranke Kinder e. V. Köln gegründet.
Auf der Gründungssitzung bzw. der vorbereitenden Sitzung am 2. Februar 1990 hatten die Gründungsväter des Fördervereins ihre Vorstellungen von Elternverein, ihre Erwartungen und Visionen formuliert:
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Wir wollten uns mit den Raumproblemen der Kinderkrebsstation befassen. |
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Elternunterkünfte sollten geschaffen werden. |
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Die Zusammenarbeit mit der Station sollte gefördert; Ärzte, Schwestern und Psychosozialer Dienst entlastet werden. |
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Betroffene Familien sollten finanzielle, organisatorische und andere individuell benötigte Hilfen angeboten werden, zum Beispiel auch Geschwisterbetreuung. |
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Ziel der Arbeit des Fördervereins sollte es auch sein, Begegnungsangebote für betroffene Familien zu schaffen, für verwaiste Eltern, für ehemalige und aktuell Betroffene. |
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Der Förderverein sollte sich dem Dachverband der Deutschen Leukämie-Forschungshilfe anschließen |
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Ulrich Ropertz, Vorsitzender unseres Dachverbandes sowie der Kinderkrebsstiftung, Gründungsmitglied und heutiger Ehrenvorsitzender des Fördervereins, fasste anlässlich der 15-jährigen Geburtstagsfeier des Fördervereins zusammen: "Wir haben in den Jahren seit Gründung des Fördervereins deutlich sichtbare Spuren in den Medizinischen Einrichtungen der Universität hinterlassen. Ohne uns sähe hier vieles anders aus. Wir haben das Umfeld für krebskranke Kinder und ihre Familien in Köln nachhaltig verbessert.
Trotzdem bleiben unsere Arbeit, unsere Hilfen und Unterstützungen unverzichtbar. Denn die Ängste und Nöte der jetzt aktuell an Krebs erkrankten Kinder und ihrer Familien, ihre Fragen und ihre Hoffnung auf Heilung sind die gleichen, wie zur Gründungszeit. Wir, der Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln, stehen betroffenen Familien mit Rat und Tat zur Seite.
Wir begleiten sie in ihrem monate- und manchmal jahrelangen Kampf gegen die heimtückische Krebserkrankung. Wir vertreten die Interessen der betroffenen Familien, und wir lassen nicht zu, dass mühsam erkämpfte Fortschritte und Standards wieder in Frage gestellt werden."
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