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1990 Gründung des Fördervereins für krebskranke Kinder e.V. Köln
1993 Grundsteinlegung des Neubaues der Kinderonkologie Universitätsklinik Köln. Grundsteinurkunde: ". angeregt und maßgeblich unterstützt vom Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln."
1996 Einweihung der zeitgemäßen Kinderonkologie-Station in Deutschland
1991-
1999
Anmietung von Wohnungen und Hotelzimmern in Köln für betroffene Familien
1993 Planung Elternhaus
1996 Baubeginn Elternhaus
1998 Einweihung und Inbetriebnahme Elternhaus
2003 Tag der offenen Tür "5 Jahre Elternhaus"
2005 15-jähriges Jubiläum des Fördervereins
2008 Familienfest "10 Jahre Elternhaus"
2010 20-jähriges Jubiläum des Fördervereins

1991-
heute

Finanzierung "Drittmittelstellen" auf der Kinderkrebsstation der Kölner Universitätsklinik.
Unterstützung für Familien in sozialen Notlagen.
Forschungsförderung durch gezielte Projekte der Deutschen Kinderkrebsstiftung.
Nachsorge, Freizeiten und Betreuung von krebskranken Kindern und ihren Familien.



Anfang 1990 hatte der Vater eines krebskranken Jungen die Idee, einen "richtigen" Elternverein in Köln zu gründen. Die Station, namentlich Prof. Berthold, fanden die Idee "ganz gut" - länger zurückliegende Erfahrungen mit organisierten Eltern waren jedoch nicht so prickelnd. Und so zog der Vater los und suchte Gleichgesinnte. Er fand noch vier andere Väter und zusammen mit Ärzten, dem Psychosozialen dienst und Krankenschwestern der Kinderkrebsstation wurde am 15. Februar 1990 der Förderverein für krebskranke Kinder e. V. Köln gegründet.

Auf der Gründungssitzung bzw. der vorbereitenden Sitzung am 2. Februar 1990 hatten die Gründungsväter des Fördervereins ihre Vorstellungen von Elternverein, ihre Erwartungen und Visionen formuliert:

Wir wollten uns mit den Raumproblemen der Kinderkrebsstation befassen.
Elternunterkünfte sollten geschaffen werden.
Die Zusammenarbeit mit der Station sollte gefördert; Ärzte, Schwestern und Psychosozialer Dienst entlastet werden.
Betroffene Familien sollten finanzielle, organisatorische und andere individuell benötigte Hilfen angeboten werden, zum Beispiel auch Geschwisterbetreuung.
Ziel der Arbeit des Fördervereins sollte es auch sein, Begegnungsangebote für betroffene Familien zu schaffen, für verwaiste Eltern, für ehemalige und aktuell Betroffene.
Der Förderverein sollte sich dem Dachverband der Deutschen Leukämie-Forschungshilfe anschließen

Ulrich Ropertz, Vorsitzender unseres Dachverbandes sowie der Kinderkrebsstiftung, Gründungsmitglied und heutiger Ehrenvorsitzender des Fördervereins, fasste anlässlich der 15-jährigen Geburtstagsfeier des Fördervereins zusammen: "Wir haben in den Jahren seit Gründung des Fördervereins deutlich sichtbare Spuren in den Medizinischen Einrichtungen der Universität hinterlassen. Ohne uns sähe hier vieles anders aus. Wir haben das Umfeld für krebskranke Kinder und ihre Familien in Köln nachhaltig verbessert.

Trotzdem bleiben unsere Arbeit, unsere Hilfen und Unterstützungen unverzichtbar. Denn die Ängste und Nöte der jetzt aktuell an Krebs erkrankten Kinder und ihrer Familien, ihre Fragen und ihre Hoffnung auf Heilung sind die gleichen, wie zur Gründungszeit. Wir, der Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln, stehen betroffenen Familien mit Rat und Tat zur Seite.

Wir begleiten sie in ihrem monate- und manchmal jahrelangen Kampf gegen die heimtückische Krebserkrankung. Wir vertreten die Interessen der betroffenen Familien, und wir lassen nicht zu, dass mühsam erkämpfte Fortschritte und Standards wieder in Frage gestellt werden."

 



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