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Löstigen Buirer organisierten Weihnachtsmarkt

Die KG Löstige Buirer 1974 e.V. veranstaltete am 2. Adventwochenende 2016 auf dem Gelände der Firma Helmut Klein in Kerpen-Buir ihren 16. Buirer Weihnachtsmarkt. Von den 20 Ausstellern auf diesem urigen und stimmungsvollen Weihnachtsmarkt wurde Kreatives, Handgemachtes, Handwerkliches und Selbstgebackenes angeboten. Die vielen Besucher fanden hier neben schönen Krippen, weihnachtlichen Dekorationen, Gestecken und Schleifen, Glückwunschkarten, Holzschnitzereien, Schmuck und andere schöne Dinge, auch Spezialitäten und Köstlichkeiten, wie bestes Olivenöl aus Griechenland, selbst eingelegtes Gemüse, Marmeladen und Gelees, Imkereiprodukte aus der Region, edle Tropfen und Wein vom Moselwinzer, Senfprodukte aus einer historischen Senfmühle oder frisches Weißbrot aus dem Holzbackofen.

Für das leibliche Wohl gab es von den vielen ehrenamtlichen Helfern der KG Löstige Buirer leckere Reibekuchen, Gegrilltes, Flammkuchen, Champignons mit feinen Soßen, selbstgebackenen Kuchen in der Cafeteria und den guten Glühwein vom oselwinzer. Und bei einer großen Weihnachtsverlosung waren viele attraktive Preise zu gewinnen.

Vom Erlös des Buirer Weihnachtsmarktes spendete die KG Löstige Buirer 500 € an den Förderverein. Eine Abordnung des Vorstandes besuchte am 26.05.2017 das Elternhaus. Präsident Edgar Hohn, Geschäftsführerin Brigitte Zacharzewski und Georg Stefen, verantwortlicher Vorstand für den Auf-und Abbau des Weihnachtsmarktes, überreichten den Scheck an unsere Vorsitzende Marlene Merhar.

Reiterferien 2017 !

Wieder eine tolle Woche mit den „Onkos“!

Und wieder liegt eine Woche Reiterfreizeit auf dem Hirschberg hinter uns. Wenn die Koffer in Köln ausgeladen sind und wir den Eltern ihre Kinder wohlbehalten zurückgebracht haben, fällt auch uns ein Stein vom Herzen…

Schön war es wieder! 10 Kinder aus Köln und 9 Kinder aus Bonn haben eine Woche unbeschwert und unbeschadet die Nachsorgefreizeit überstanden. Mädchen und Jungen im Alter bis 12 Jahren – in diesem Jahr hatten wir sogar zwei 5jährige dabei, die erstmals (wie fast alle Kinder) alleine ohne Eltern nach Ende ihrer intensiven Chemotherapie mitgefahren sind. Auch Geschwisterkinder waren wieder dabei.

Dass uns die Eltern ihre Kinder nach der langen und schweren Krebsbehandlung anvertrauen, liegt sicherlich auch daran, dass sie sie dort medizinisch, pflegerisch und emotional gut versorgt wissen. Und dass sie die Betreuer ihrer Kinder gut kennen: in diesem Jahr die Erzieherin Beate Cremer von der Kinderkrebsstation und Pflegepädagoge Dirk Zurmühlen aus dem Elternhaus sowie Krankenschwester Grit Völkel aus der Tagesklinik. Denn einige Kinder müssen zwar nicht mehr stationär versorgt werden, sind aber noch in Dauertherapie und benötigen regelmäßig Medikamente und natürlich Wundversorgungen bei kleineren Blessuren.

Um es vorweg zu nehmen: Heimweh war kein Thema. Die Gruppe hat begeistert beim Reitprogramm mitgewirkt: Voltigieren, Reitübungen auf dem Platz, Ausritte… Wie seit vielen Jahren wird das Reit- und Freizeitprogramm von Hannah, Anna und Julia höchst engagiert betreut. Diese mittlerweile jungen Frauen haben früher als Reitlehrerinnen Gruppen auf dem Reiterhof betreut und sind heute in anderen Berufen tätig, nehmen sich aber für die „Onkogruppe“ jedes Jahr extra eine Woche Urlaub, um unsere Kinder zu betreuen.

Neben Pferde striegeln, Hufe auskratzen, satteln und zäumen, reiten organisieren sie auch Ausflüge mit dem Trecker und zum Freizeitpark, T-Shirts batiken, Pferdeleckerli zubereiten, Disko-Abend und vieles mehr. Die Tage waren ausgefüllt und die wenig verbleibende freie Zeit sollten die Kinder zum Ausruhen nutzen – Pustekuchen!

Die Gruppe war in diesem Jahr so engagiert und kreativ, dass jede freie Minute genutzt wurde: alle gemeinsam haben wir einen Staudamm für den kleinen Bach auf dem Reiterhof gebaut (Entschuldigung an die Eltern für die schlammigen Schuhe und Hosen…). Die Jungen haben ihren Schlafsaal in eine Geisterbahn verwandelt, alle Kinder und Betreuer mussten sich einzeln durch die furchterregende Gruselstrecke wagen (habe jetzt noch das Gekreische der Betreuerinnen in den Ohren…). Ida aus Köln und Pia aus Bonn waren eine halbe Nacht wach und haben die Hirschberg-Hymne kreiert:

Die Hirschberg-Hymne von Pia und Ida (Melodie „Von den blauen Bergen…“):

  1. „Von dem Hirschberg, daher kommen wir, mit den Onkos sind wir gerne hier, von dem Hirschberg kommen, von dem Hirschberg kommen, von dem Hirschberg, daher kommen wir.
  1. Hier kann man reiten, wie und wann man will, denn die Ponys halten immer still,lass uns reiten und reiten und nicht streiten, nicht streiten, lass uns reiten, hey hey hey hey hey!
  1. Mit Hannah, Anna, Juliaaa – Ist es toll und klasse jaaa. Und wir reiten, reiten und wir reiten, reiten wie und wann wir wollen, jaaa!“

Ein herzlicher Dank geht auch wieder an den Aachener Arzneimittelhersteller Grünenthal, der dieses Projekt unter dem Motto „Urlaub vom Schmerz“ seit 1993 unterstützt.

Impressionen von der Reiterfreizeit:
(auf ein beliebiges Bild klicken und Galerie öffnet sich)

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Madeleine 10 Jahre
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Kira 3 Jahre
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Kira 3 Jahre
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Lara 10 Jahre

Mutperlen jetzt auch als Smartphone-App

Über die Seite unseres Dachverbandes kommt eine spannende und hilfreiche Meldung: Das Mutperlen-Projekt hat digitale Erweiterung.

Nun gibt es als Ergänzung zu der klassischen Kette eine Smartphone-App.
In der App können die Kinder genau sehen, welche Perle für welche Behandlung, welche Untersuchung, welchen Eingriff oder welches besondere Ereignis steht. Damit werden nicht nur Einblicke in den Therapieverlauf, sondern auch Behandlungsschritte verständlich und nachvollziehbar.

Einziger Wermuthstropfen noch: bisher steht diese App nur für Apple Geräte (Ipad, Iphone) zur Verfügung.

Artikel zu digitalen Mutperlen bei der Kinderkrebsstiftung

Interhyp weiss, wie Baufinanzierung geht…

Mark Ritter besuchte am 12. Mai 2017 das Elternhaus und konnte sich persönlich davon überzeugen, wie punktgenau die grosszügige Spende von 1.000 € der Interhyp genutzt werden kann:

Als Baufinanzierer kennen die Mitarbeiter der Interhyp die Notwendigkeit von Renovierungen bei in-die-Jahre-gekommenen Bauobjekten. Wie bereits an anderen Stellen berichtet, wurden im vergangenen Jahr etagenweise alle Appartments generalsaniert und der Gemeinschaftsraum und das Spielezimmer überarbeitet.
Wir sagen danke für die Unterstützung!

 

Wickrather Tagesausflug

Heimatliche Gefühle gab es Mitte Mai für unsere Vorsitzende Marlene Merhar. Ihr Heimatverein Wickrath nahm die Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland im letzten Jahr zum Anlass, sich persönlich von ihrer unermüdlichen Arbeit für unseren Förderverein zu überzeugen. Mit einer illustren Delegation kamen sie nach Köln und  wurden von ihrem Vereinsmitglied Marlene Merhar persönlich im Elternhaus herumgeführt. So sahen sie direkt, wie vielfältig ihre Spende aus einer Sammelaktion zu Neujahr eingesetzt wird.
– Und nahmen sich direkt vor, unsere gute Sache in Zukunft mit neuen Aktionen zu unterstützen.

Wir bedanken uns jetzt schon sehr herzlich und freuen uns auf ein Wiedersehen!

Artikel in MG-heute (Mönchengladbacher Tageszeitung)

Unser Artikel zur Preisverleihung des Verdienstkreuzes

Link zur Internetseite des Wickrather Heimat- und Verkehrsvereins

Schumacher Schwestern klappern für unsere Kinder

Im Laufe ihrer Jahre haben die Mitarbeiter des Elternhauses schon viele tolle Unterstützer kennengelernt. Am Freitagnachmittag des 24. Aprils waren sie aber baff: Anna und Julia Schumacher kamen mit ihrem Vater zu Besuch. Beide besuchen die Grundschule.

Während der Ostertage folgten sie in ihrem Heimatort Zülpich einer alten Tradition: dem Osterklappern. In kleinen Gruppen gehen Kinder durchs Dorf und sammeln Geld.

Anna und Julia wollten dieses Geld nicht einfach für sich behalten, sondern gern hilfsbedürftigen Kindern zur Verfügung stellen. Und sie entschieden sich für unsere krebskranken Kinder und Jugendliche mit ihren Familien.

Wie sinnvoll ihre Spende eingesetzt werden kann, konnten sie bei der Besichtigung des Elternhauses hautnah erleben. Für dieses besondere Zusammentreffen brachten sie noch zusätzlich Spielzeug und Bücher von sich mit.

Hilfe von Kindern für Kinder.
Wir sind begeistert von diesem tollen Engagement in jungen Jahren!

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So wunderschön können Spenden sein!

Segelfreizeit für Jugendliche 2017

Jedes Jahr aufs Neue – und doch immer wieder einmalig:

In den Osterferien stachen 10 Jugendlichen im Alter von 12-18 Jahren auf dem Ijsselmeer für eine Woche in die See. Viele neue Gesichter waren in diesem Jahr dabei. Sie alle lernten kräftig mit anpacken beim Segel hissen, Seile einrollen oder übernahmen auch mal das Steuerrad.
Gemeinsam etwas leisten können – wie erholsam im Vergleich zu den vorangegangenen Zeiten, in der die eigene Erkrankung oder die eines Geschwisterkindes immer wieder den Alltag ausbremste.

Wie jedes Jahr organisierten die Mitarbeiter des Elternhauses das Rundumpaket: mit Bus ging es nach Enkhuizen, wo bei strahlendem Sonnenschein ein neues Schiff mit neuem Skipper und Maatin* (weibliche Gehilfin des Steuermanns, *laut Duden) wartete. Sie machten die Reise zu einem besonderen Erlebnis. Eine Tour ging tatsächlich durch die Kanäle von Holland. Bei einem so großen Segelschiff gar nicht mal so einfach! Da trat dann auch die windige Kälte in den Hintergrund.

Windige Kälte – das Ausharren an Deck, den Gezeiten trotzen – all das half auch, dass unter Deck gar nicht erst an Übelkeit durch Seekrankheit gedacht wurde. Und zum Aufwärmen gab es eine Runde Ententanz, bis alle Muskeln wieder gelockert waren.

Denkt man an Urlaub in Holland, so ist immer auch ein Schwelgen in Lust-Essen dabei. Höhepunkte waren also natürlich Ausflüge zu Pommes und Eis. Das gemeinsame Vla-Essen wurde täglich mit einer Unmenge an Streuseln zelebriert.
Und gegenseitig konnten die Erlebnisse vom Hema-Besuch erzählt werden.

Um diese Fahrt unvergesslich zu machen, erhielten die Jugendlichen zum Abschluss einen Turnbeutel mit Anker drauf, den sie noch fleißig unterschreiben ließen von den anderen Teilnehmern. Es entstand eine Gemeinschaft innerhalb so weniger Tage.

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