Blutspenden retten Leben – auch das krebskranker Kinder
Wusstest du,…
… dass die Kinderkrebsstation der Uniklinik Köln jedes Jahr rund 1.500 Menschen braucht, die Blut spenden? Blutkonserven sind nur begrenzt haltbar, weshalb Krankenhäuser auf regelmäßige Spender angewiesen sind. Doch die Spendenbereitschaft ist in letzter Zeit zurückgegangen – mit der Folge, dass Engpässe drohen. Das kann im schlimmsten Fall bedeuten, dass Menschenleben auf dem Spiel stehen.
Gerade für krebskranke Kinder sind Bluttransfusionen oft lebenswichtig. Durch Chemotherapie oder Strahlentherapie kann es zu einem starken Mangel an roten Blutkörperchen (Anämie) oder Blutplättchen (Thrombozytopenie) kommen. In Therapiepausen kann sich der Körper manchmal noch erholen, doch je länger die Behandlung dauert, desto schwerer fällt es ihm, sich aus eigener Kraft zu regenerieren. In solchen Situationen kann eine Bluttransfusion entscheidend sein, um das Leben eines Kindes zu retten.
Unser Appell daher: Geht Blut spenden – und helft, Leben zu retten!

Blut zu spenden, z.B. bei Sammelaktionen wie vom Deutschen Roten Kreuz, ist immer gut. Wer in erreichbarer Nähe wohnt, geht lieber direkt zur Blutspendezentrale an der Universitätsklinik Köln. Denn dort können neben den klassischen Vollblutspenden auch die gerade für onkologische Patienten so wichtigen Thrombozytenspenden durchgeführt werden.
Öffnungszeiten der Blutspendezentrale der Uniklinik Köln:
- Montag und Freitag: 7:30 bis 14:00 Uhr
- Dienstag bis Donnerstag: 12:00 bis 19:00 Uhr
- 1. Samstag im Monat: 7:30 bis 14:00 Uhr
Kontakt für Fragen:
http://transfusionsmedizin.uk-koeln.de/blutspendezentrale
Blutspender parken kostenlos im Parkhaus! Zudem erhalten Blutspender an der Uniklinik Köln eine Aufwandsentschädigung. Sie haben die Möglichkeit, diese u.a. direkt für Projekte der kinderonkologischen Station der Uniklinik oder für unseren Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln zu spenden. Fragen Sie einfach vor Ort nach!




Bereits fünfmal hat die Sharky Schwimmschule ehemals an Krebs erkrankte Kinder und ihre Geschwister zu einwöchigen Schwimmkursen in den Oster-, Sommer- und Herbstferien eingeladen. Begleitet werden die Wochen von den Sporttherapeut:innen der Kinderkrebsstation, die vom Förderverein finanziert werden. Dadurch entsteht ein geschützter Raum, in dem die Kinder Vertrauen fassen, sich ausprobieren und neue Fähigkeiten entwickeln können.




Diese besondere Spendenaktion hat einen ganz persönlichen Hintergrund. Anton ist ein Geschwisterkind – seine Schwester war an Krebs erkrankt und ist jetzt in der Nachsorge. In dieser Zeit hat Anton viel Zeit im Elternhaus verbracht. Dabei hat er erlebt, wie wichtig Unterstützung, Hilfe und Zusammenhalt sind.




Als Förderverein unterstützen wir nicht nur Familien, sondern stärken auch die Forschung – dort, wo neue Therapien entstehen: an der Schnittstelle zwischen Klinik und Labor.
Im Elternhaus ist die Tür des psychosozialen Teams immer offen – und das nicht nur im übertragenen Sinne. Wer das Haus betritt, trifft direkt im Eingangsbereich auf das Büro des Teams, in dem stets jemand ansprechbar ist. Hier entstehen spontane Gespräche, Betroffene können hier Sorgen und gute Nachrichten teilen. Kinder schauen neugierig um die Ecke, ob jemand zum Spielen bereit ist.