Psychotherapeutische Begleitung für junge Patienten

Neu auf der Kinderkrebsstation: Psychotherapeutische Begleitung für junge Patientinnen und Patienten
Seit dem 01. Januar 2026 verstärkt Carina Dahl, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin, das psychosoziale Team auf der Kinderkrebsstation der Uniklinik Köln. Ihre Vollzeitstelle wird vom Förderverein finanziert.
Eine Krebserkrankung bringt für Kinder, Jugendliche und ihre Familien viele Herausforderungen mit sich – Ängste, Unsicherheiten, Veränderungen im Alltag und oft auch belastende Erfahrungen während der Behandlung. Mit einem wöchentlichen kinder- und jugendpsychotherapeutischen Angebot wird betroffenen jungen Menschen und ihren Eltern einen geschützten Raum geboten, in dem Sorgen, Gefühle und Fragen ihren Platz haben.
Für wen ist das Angebot gedacht?
Es richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 21 Jahren,
- die an Krebs erkrankt sind und/oder in der Nachsorge sind.
- die auf der Kinderonkologie der Uniklinik Köln behandelt werden oder wurden.
Was bietet die psychotherapeutische Begleitung?
- Unterstützung bei der Bewältigung von Ängsten, Sorgen und belastenden Erfahrungen
- Stärkung von Selbstvertrauen und seelischer Stabilität
- Förderung von Ressourcen, Stärken und individuellen Bewältigungsstrategien
- Hilfe im Umgang mit Veränderungen durch die Erkrankung
- Begleitung während der Therapie und in der Zeit danach
Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und ihre Familien dabei zu unterstützen, einen guten Weg im Umgang mit der Erkrankung zu finden und ihre Lebensqualität nachhaltig zu stärken.
Bei Fragen oder Interesse an einem Termin schreiben Sie gerne eine E-Mail an folgende Adresse: carina.dahl@uk-koeln.de






Bereits fünfmal hat die Sharky Schwimmschule ehemals an Krebs erkrankte Kinder und ihre Geschwister zu einwöchigen Schwimmkursen in den Oster-, Sommer- und Herbstferien eingeladen. Begleitet werden die Wochen von den Sporttherapeut:innen der Kinderkrebsstation, die vom Förderverein finanziert werden. Dadurch entsteht ein geschützter Raum, in dem die Kinder Vertrauen fassen, sich ausprobieren und neue Fähigkeiten entwickeln können.




Diese besondere Spendenaktion hat einen ganz persönlichen Hintergrund. Anton ist ein Geschwisterkind – seine Schwester war an Krebs erkrankt und ist jetzt in der Nachsorge. In dieser Zeit hat Anton viel Zeit im Elternhaus verbracht. Dabei hat er erlebt, wie wichtig Unterstützung, Hilfe und Zusammenhalt sind.


Als Förderverein unterstützen wir nicht nur Familien, sondern stärken auch die Forschung – dort, wo neue Therapien entstehen: an der Schnittstelle zwischen Klinik und Labor.
Im Elternhaus ist die Tür des psychosozialen Teams immer offen – und das nicht nur im übertragenen Sinne. Wer das Haus betritt, trifft direkt im Eingangsbereich auf das Büro des Teams, in dem stets jemand ansprechbar ist. Hier entstehen spontane Gespräche, Betroffene können hier Sorgen und gute Nachrichten teilen. Kinder schauen neugierig um die Ecke, ob jemand zum Spielen bereit ist.