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Onko Sommerfest 2016: Reise ins Mittelalter bei tropischen Temperaturen

Jetzt mit Bildern und Detailberichten!

Der Kölner FC unterbrach wegen Regens sein Fußballspiel zum Saisonauftakt – beim Onko Sommerfest wurde kräftig weitergefeiert!

Wie jedes Jahr lud die Kinderonkologie der Universitätsklinik Köln und das Elternhaus zusammen mit dem Förderverein zum Sommerfest am SAMSTAG, 27. August 2016 ein. Tolle Überraschungen und ein großartiges kulinarisches Angebot warteten auf die Gäste auf dem Gelände vor dem Elternhaus.

Bei tropischen Temperaturen begrüssten die Vorsitzende des Fördervereins Marlene Merhar und der Leiter der Kinderonkologie Professor Dr. Thorsten Simon die Gäste. Neben den aktuell betroffenen Familien treffen sich alljährlich auch Familien, deren Kinder ehemals an der Kölner Uniklinik behandelt wurden, mit alten Weggefährten aus Elternhaus und den Mitarbeitern von Station. Es gibt an allen Ecken herzliche Begrüssungen, Geschwister werden bewundert und die Neuigkeiten des letzten Jahres ausgetauscht.

Möglich machen dies die aufwendigen Vorbereitung des Teams aus Mitarbeitern des Elternhauses und des psychosozialen Team der Kinderonkologie. Sie werden tatkräftig von vielen Menschen unterstützt:
Eltern und Jugendliche bringen sich ein mit Kuchen- und Salatspenden. Die Vielfalt der Speisen zeigt, wie liebevoll sie sich engagieren. An den Ständen helfen sie genauso mit wie auch Mitarbeiter der Kinderonkologie.

Für Abwechslung sorgten Stände mit Schminken, Basteln und Spinnen. Ganz wild auf die Preise waren besonders die Kinder beim Dosenwerfen und beim Torwandschießen. Musikalisch untermalt wurde die Szenerie von der Band Frank-Peter Neu & Fründe. Und als Überraschungshighlight zeigte die Gruppe „Die Mobilés“ trotz siedender Temperaturen 2 phantastische Liveacts: mit ganzem Körpereinsatz wandelten sie den unermüdlichen Einsatz des Fördervereins und besonders des Elternhauses rund um betroffene Familien in ergreifende Bilder um. Beim zweiten Act zeigten sie ihr komödiantisches Spektrum rund um das Thema Fußball.

Der kurze, intensive Schauer liess die Besucher nur enger zusammenrücken – gefeiert wurde weiter kräftig.

Herzlichen Dank an das Vorbereitungsteam und die vielen Helfer! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr…

Gehen Sie auf die Bildergalerie (Drücken auf ein beliebiges Bild):

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Penny goes Party auf Parookaville Festival

Es ist schon erstaunlich, was Unternehmen und ihre Mitarbeiter sich alles einfallen lassen, um einen guten Gedanken auch in die Tat umzusetzen.

Eine perfekte Bühne und Gelegenheit bot sich schon zum zweiten Mal für den Supermarkt-Spezialisten PENNY, in Weeze am Niederrhein. Dort hatte sich Mitte Juli mit dem Parookaville Festival das Mekka für die Liebhaber von nationalen und internationalen Top DJ’s etabliert. Während Top DJ’s ihr ganzes Können den über 30.000 angereisten und begeisterten Fans demonstrierten, hatten auch Nachwuchs-DJ‘s Gelegenheit, ihr Talent zu zeigen und an einem hochkarätigen Wettbewerb mit wertvollen Preisen teilzunehmen.

PENNY sorgte mit einem eigens für das Festival aufgebauten Supermarkt mit einem viertägigen Non-Stopp-Betrieb dafür, dass jedem Festival-Besucher eine optimale Versorgung geboten wurde. Speisen, Getränke, Zelte, Isomatten – eben alles, was man für ein Festival unter freiem Himmel braucht – war vorhanden.

Vorhanden war auch viel guter Wille bei den Festival-Besuchern, wenn es darum ging, dem PENNY-Aufruf für eine Spende zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder zu folgen. So konnten die Besucher ihre Pfandbons, die sie für die Rückgabe von Leergut erhielten, an Ort und Stelle für unsere krebskranken Kinder spenden. Von dieser Möglichkeit wurde reichlich Gebrauch gemacht. PENNY ließ sich nicht lumpen, und rundete den gespendeten Betrag großzügig auf insgesamt 10.000 € auf.

Den Spendenscheck überreichte Ambroise Forssman-Trevedy, Regionsleitung Köln, am 18.8.2016 an die Vorstandsmitglieder des Fördervereins, Robert Greven und Johannes Herrlich. Der Förderverein bedankt sich sehr herzlich bei PENNY für die gelungene Initiative und die großzügige Spende.

Olympia im Elternhaus

Was liegt derzeit näher als eine Olympia-Aktion? Im Rahmen des Ferienprogramms insbesondere auch für die Geschwister der an Krebs erkrankten Kinder gab es eine spannende Olympiade quer durch das Elternhaus. Wie es sich gehört, gab es verschiedene Spielstätten: In der Halle gab es Stationen, im Spielzimmer und oben im Werkraum. Vielfältig wie Olympia waren auch die Anforderungen an die Teilnehmer:

Geschicklichkeit mussten sie beweisen beim Perlen auffädeln. So viele, wie man alt ist. Spannung entstand bei den Duellen zu Schnickschnackschnuck. Eine weitere Station waren die Montagsmaler. Das Team vom Elternhaus liess sich knifflige Schätzfragen einfallen wie z.B. wie viele Treppenstufen hat das Treppenhaus im Elternhaus und wie viele Bobbycars stehen vor der Tür… Viel gelacht wurde beim Luftballontanz. Ganz schön schwierig, die Ballons nur mit dem Kopf zu halten.

Am Ende waren alle Sieger – zur Belohnung erhielten alle Kinder eine Medaille. Stolz zeigten sie diese beim gemeinsam Eis essen im Anschluss.

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Geschwisterfreizeit 2016

Wohin mit der Energie während der Ferien, wenn das Geschwisterkind sich in onkologischer Behandlung befindet, die Eltern vor Ort in der Klinik sind und somit der ersehnte Familienurlaub ausfällt?

In bereits langer Tradition organisiert das Team des Elternhauses eine Freizeit für Geschwisterkinder während der Sommerferien.
Dieses Jahr ging es vom 24. bis zum 30. Juli nach Büttgenbach-Küchelscheid – ins Venngebiet nach Belgien.
10 Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren erlebten zusammen viel Spass im Selbstversorgerhaus. Großartig halfen sie beim Frühstück, Mittag- und Abendessen. Die Tage verflogen mit vielfältigen Ausflügen und Bastelaktionen; das Spielen und Toben im Wald kam dabei nicht zu kurz.
Weil das Wetter den Kindern wohlgesonnen war, machte die Wasserschlacht umso mehr Spass. Die Kreativität entdecken konnten sie beim Gipsmasken herstellen. Schatztruhen wurden an einem anderen Tag gestaltet und nah an der Natur waren die Aktionen zu den kleinen Baumkünstlern und dem Spinnennetz.

Im Tierpark Hellenthal bewunderten sie große und kleine Tiere, in Monschau die Handwerkskunst in einer Glasbläserei und im Badesee kühlten sie sich ab.
Wenn man schon im Venngebiet befindet, gehört natürlich eine Moorwanderung dazu! Sie suchten und suchten – fanden aber bis zum Schluß keine Moorhexe…

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Preis-würdiges Engagement

Die TV-Serie „Club der roten Bänder“ ist auf ganzer Linie ein voller Erfolg. Sie erzählt die Geschichte vom Leben. Dem Leben Jugendlicher mit einer Krebserkrankung. Eine der vielen Preise, die diese berührende und gut erzählte Geschichte gewonnen hat, ist der Bayrische Fernsehpreis 2016 für die beste Regie.

Für den Regisseur Richard Huber ist dies kein beliebiges Thema. Am 29. Juli besuchte er das Elternhaus und überzeugte sich von der Arbeit des Fördervereins. Wir freuen uns, dass er dem Förderverein die Hälfte des Preisgeldes spendete, 5.000 € ! Herzlichen Dank dafür und weiterhin viel Erfolg mit der 2. Staffel.

Köstliches Ferienprogramm startete im Elternhaus

Was tun in den Sommerferien, wenn ein Geschwisterkind sich in onkologischer Behandlung befindet und ein gemeinsamer Familienurlaub meist in unerreichbare Ferne rückt? Die Eltern für alle Kinder da sein wollen – aber durch die Therapie vor Ort gebunden sind an die Kölner Uniklinik.

Seit vielen Jahren bietet das Team im Elternhaus die unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten an. Schon zu Beginn der Ferien gab es ein leckeres Highlight: Marmelade kochen

Gemeinsam wurde hingebungsvoll geschnippelt – nicht nur das Obst, sondern auch die Stoffe zur besonderen Dekoration der Gläserdeckel. Weinbergpfirsische und Aprikosen wurden zu köstlichen Marmeladen verarbeitet.
Am Ende  entbrannte beim gemeinsamen Probieren mit frischen Weckchen eine Diskussion, welche Marmelade denn am besten schmecke. Natürlich ohne Ergebnis..

Kölsche Klüngel kocht kulinarisch

Kölsche Klüngelei zeichnet sich dadurch aus, dass man jemanden kennt, der jemanden kennt, der was kann…

In wunderbarer Perfektion kam es so zu einem phantastischen Event: Initiiert von der Erzieherin Beate von der kinderonkologischen Station bot ihr Sohn Sascha Cremer seine Künste als Koch an. Er ermöglichte Kindern und Jugendlichen im Elternhaus, eigene Erfahrungen im Kochen zu sammeln. Ein Dreigang-Menü stand auf dem Plan:

Als Vorspeise lockten Frühlingsröllchen mit Tomatensalat, beim Hauptgang mundeten original Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln und Preiselbeeren, und den krönenden Abschluss bildeten Cakepops und American Cheesecake als Dessert.

Die Kinder und Jugendllichen haben alles selbst gemacht – mit Enthusiasmus geschnippelt, geschnitten und die Kalbschnitzel hauchdünn geklopft. „Aha, soo macht man also Frühlingsrollen – das ist ja gar nicht so schwer!“ lautete die Erkenntnis. Beim gemeinsamen Essen war das einhellige Fazit: das möchten wir gern noch einmal machen.

Möglich machte dieses Event das Grubers Restaurant, das die Lebensmittel spendete. Ihnen einen herzlichen Dank für die Unterstützung – und Beate und ihrem Sohn für die tolle Idee.

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Tombola der „Night of Fights“ erkämpft tolle Spende

Bei der Veranstaltung des MeKiBo e.V., Night Of Fights 2016 in Wesseling, erkämpfte sich die Tombola zu Gunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder e. V. Köln die stolze Summe von 550 €. Der Vereinsvorstand ließ es sich nicht nehmen, den Betrag zu einer schönen Schnapszahl aufzurunden. „555 € auf dem großen Scheck machten mir doch einen besseren Eindruck, da habe ich aus meiner Tasche die 5 € aufgestockt“, grinste Roland Fuchs, 1. Vorsitzender und Cheftrainer von MeKiBo e.V.

Im Elternhaus konnten er und Jennifer Recht, die Kassenwartin des MeKiBo e.V. sich davon überzeugen, dass hier viele Menschen mit großem Herz helfen und dabei auch den Familienangehörigen der Kinder zur Seite stehen.

„Das alles hat uns so fasziniert, dass wir den Geschwisterkindern, den Angehörigen, sowie den Betreuern für die nächste Ferienzeit einen Kurs anbieten werden. Wir werden zusammen mit dem Vorstand des Fördervereins für krebskranke Kinder e. V. Köln ein Konzept vorbereiten“, so Roland Fuchs. „Leider können die betroffenen Kinder selber nicht mit trainieren, aber Angehörige und Betreuer können da mal eine Ablenkung gebrauchen.“

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