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Auch wir sind Lindenthal!

Seit schon über 30 Jahren präsentieren sich immer Anfang September die ortsansässigen Läden und Institutionen auf dem Straßenfest „Lindenthaler Flair“. Die Aussteller locken die Besucher mit vielen verschiedenen Waren, Dienstleister informieren über ihre Angebote und Vereine präsentieren sich und ihre Aktivitäten.

Auch unser Förderverein, dessen Elternhaus in Veedel Lindenthal angesiedelt ist, hat seit vielen Jahren seinen festen Standplatz auf der Dürener Straße. Es ist inzwischen eine Herzensangelegenheit, sich hier – zwischen unseren Nachbarn – den Straßenfest-Besuchern zu präsentieren. Denn schließlich macht erst die Vielfalt das kölsche Veedel liebens- und lebenswert!

So wie viele Jahre zuvor, packen Freiwillige des Fördervereins frühmorgens ihre Siebensachen und treffen sich noch leicht müde am Standplatz auf der Dürener Straße. Vorher wird das gepackte Vereinsauto am Elternhaus abgeholt, die restlichen Dinge in den Wagen verstaut und – ganz wichtig – eine große Kanne Kaffee gekocht. Wenn der Stand dann aufgebaut und die Tische bestückt sind, gibt es zum Kaffee ein Croissant. Auf diese kurze, ruhige Zeit vor dem Ansturm freuen sich die Helfer immer besonders: Sie wird genutzt, um Neuigkeiten auszutauschen und zu plauschen.

Dann geht es los …

In diesem Jahr gab es am Stand eine Buttonmaschine, was vor allem bei den Kindern sehr gut ankam. Besonders beliebt waren die Schlumpf- und die Einhorn-Bildvorlagen. Diese erforderten jedoch bei den Eltern und Großeltern viel Geduld: Denn jede Einhorn-Strähne wurde meist akribisch in einer anderen Regenbogenfarbe ausgemalt. Diese Zeit nutzen die Helfer aber gut für  Gespräche mit den Erwachsenen und konnten so über die Arbeit im Förderverein berichten.

Francisca Hurtado hatte wieder Unmengen ihrer tollen Decken, Mützen, Kinderhosen und Lavendelsäckchen zum Verkauf mitgebracht und beantwortete geduldig jede Frage zu Material, Herstellung und Gebrauch. Inzwischen hat sie viele treue Stammkunden*innen, die jedes Jahr nur wegen ihr an den Stand kommen. Als krönenden Abschluss des Tages kaufte eine Frau einen ihrer Wandteppiche, der eigentlich bereits in einer Kiste im Auto verstaut war! Den Erlös aus dem Verkauf spendet Francisca jedes Jahr an den Förderverein. Danke, liebe Francisca, für dein tolles Engagement!

Wie in den meisten Jahren zuvor war die Atmosphäre auf dem Straßenfest sehr angenehm. Viele Menschen kamen an den Stand des Fördervereins, um etwas über unsere Arbeit zu erfahren. Einige besuchen den Stand sogar jedes Jahr. Es lohnt sich, den Tag über dort zu stehen, bei Wind und Wetter oder Hitze, denn die Lindenthaler kennen unseren Förderverein inzwischen und wir halten uns so im Gedächtnis der Öffentlichkeit.

Am Ende des langen Tages waren natürlich alle Standhelfer erschöpft, aber zufrieden. Gemeinsam ließen sie den Abend beim Italiener ausklingen.

Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender und an alle helfende Hände – egal, ob ihr dabei helft, das Material zusammen- oder wiederauseinander zu packen oder den Stand vor Ort zu unterstützen. Ohne euch ginge es nicht!

Im nächsten Jahr gerne wieder!

Abenteuer pur beim Baltic Sea Circle

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt. Sieh dir sie an! (Kurt Tucholsky)
Und das taten die Teilnehmer des Baltic Sea Circle 2019. Bei der nördlichsten Rallye des Erdballs erlebten sie wohl den Road-Trip ihres Lebens. In 16 Tagen fuhren sie 7.500 km durch 10 Länder! Die Regeln sind ganz einfach: Kein Navi, keine Autobahnen und das Fahrzeug muss mindestens 20 Jahre alt sein. Ach ja, und einen guten Zweck erfüllte die Sache auch noch: Teilnahmebedingung ist das Spendensammeln vor und während der Rallye.

Gleich drei junge Teams – mit den klangvollen Namen „Made in Cologne“, „Die Patrolisten“ und „Garantiert ohne Schummelsoftware“ – hatten im Vorfeld der Rallye bei unserem Förderverein gemeldet. Nacheinander besuchten uns Niels Adams und Dennis Schöddert (Made in Cologne), Kathrin Augustin und Benedikt Lenzgen (Patrolisten) sowie Franz Hanenberg und Michael Laudenberg (Garantiert ohne Schummelsoftware) im Elternhaus. Sie alle wollten sich vorab ein Bild von unserer Arbeit und dem Elternhaus machen.

Nach einigen Monaten Vorbereitung und flott machen der Rallye-Autos ging es für die Teilnehmer endlich auf die Straße: Am 15. Juni 2019 fiel der Startschuss auf dem Hamburger Fischmarkt. Auf der Reise mussten sie vom Veranstalter gestellte Aufgaben lösen und ungewöhnliche Plätze besuchen. Neben vielen bleibenden Eindrücken von fremden Ländern und neuen Freunden sammelten sie zudem die beeindruckende Spendensumme von 5.000 € für unseren Förderverein. Den letzten Boxenstopp der Reise machten sie im August mit ihren Autos bei uns vorm Elternhaus.

Wir wünschen allen, dass sie ihre Abenteuerlust nie verlieren!

https://balticrally.superlative-adventure.com/

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Ein Lehrgang für das Leben!

Angehende Offiziere des militärfachlichen Dienstes der Bundeswehr sammeln für den guten Zweck!

Im Zeitraum von September 2018 bis August 2019 lief an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr in Hannover der Lehrgang Stabsmanager für Offiziersanwärter und Offiziersanwärterinnen des militärfachlichen Dienstes der Bundeswehr.

Zu Beginn des Lehrganges beschlossen die 52 Teilnehmer/innen, welche aus dem gesamten Bundesgebiet stammen, während des Lehrgangs ein soziales Projekt zu unterstützen. Auf Initiative von Stabsfeldwebel (OA) Peter Öchslein hin, der unseren Förderverein vor den Teilnehmern vorstellte, entschied man sich dazu, uns zu unterstützen. Etwa 1 Jahr lang wurden dazu Sparschweine zu allen möglichen Gelegenheiten aufgestellt und von Spendenwilligen „gefüttert“. Und das Resultat kann sich sehen lassen! Am 22. August 2019 überreichte Peter Öchslein den Spendenscheck von 1.050 € an Marie Wolf vom Förderverein.

Das Projekt kann im wahrsten Sinne des Wortes als ein „Lehrgang für das Leben“ bezeichnet werden: Sowohl für die Soldatinnen und Soldaten, die auf einen neuen beruflichen Lebensabschnitt – den Aufstieg in eine höhere Laufbahn – vorbereitet werden, als auch für unseren Förderverein, der mit der Spende das Leben der betroffenen Kinder und ihrer Familien ein wenig sorgenfreier werden lassen kann.

Die Ausbildung zum Offizier des militärfachlichen Dienstes dauert in der Regel 36 Monate. Auf dem Lehrgang Stabsmanager für Offiziersanwärter/innen des militärfachlichen Dienstes der Bundeswehr werden angehende Offiziere für eine Verwendung in nationalen und multinationalen Dienststellen vorbereitet. Neben diesem Fachlehrgang sind unter anderem auch noch ein militärfachlicher Teil, eine Sprachenausbildung in Englisch sowie eine Ausbildung zum Sportübungsleiter Bestandteil der Ausbildung. Die Ausbildung findet an verschiedenen Orten im Bundesgebiet statt.

Wir sagen Danke und wünschen allen angehenden Offizieren alles Gute auf dem weiteren Ausbildungsweg!

Jung, kreativ und sozial engagiert – CrtvMnd!

Domenico Siena und Berkay Beceren, zwei modebegeisterte junge Kölner, gründeten vor einem Jahr das Streetware-Label mit dem ungewöhnlichen Namen CrtvMnd (ausgesprochen wie Creative Mind) und Konzept. In ihrem Online-Shop verkaufen sie Shirts und Hoodies, die von lokalen Designern gestaltet worden sind. Auf diesem Weg möchten sie kreativen Köpfen eine Möglichkeit bieten, ihre Kunst „an den Mann zu bringen“. Die Kunstwerke erzählen dabei ein Stück der Geschichte des jeweiligen Künstlers: Wo er herkommt und was ihn inspiriert.

„Wir sind sehr glücklich darüber, wie gut unsere Idee im ersten Jahr angenommen worden ist“, erzählt Domenico Siena. „Wir wollten deshalb etwas zurückgeben.“ Dafür hatten sie sich eine besondere Aktion ausgedacht:

Frei nach dem Motto, dass in jedem Menschen ein Künstler steckt, hatten sie im Juni gemeinsam mit zehn Kindern im Elternhaus ein T-Shirt kreiert. Einen Nachmittag lang durften die Kids mit Unterstützung des CrtvMnd-Teams nach Herzenslust Zeichnen und Malen. Sie bekamen dazu Buntstifte gestellt, die wirklich alle Schattierungen des Regenbogens abdeckten. Thematische Vorgaben gab es dabei nicht. „Wir waren total begeistert, wie versiert die Kids ihre eignen Ideen aufs Papier brachten“, erzählte Robin Kiesel, ein befreundeter Grafik-Design-Student. Er war auch derjenige, der die entstandenen Figuren und Bilder am Ende zu einer kunterbunten Collage zusammenfügte. Im Anschluss daran sammelte CrtvMnd über seinen Online-Shop eine Woche lang 93 Bestellungen für das T-Shirt. Der Erlös aus dem Verkauf wurde zu 100 % an den Förderverein gespendet. Als Erinnerung an den tollen Nachmittag erhielten selbstverständlich auch alle Kinder ein eigenes T-Shirt.

Im August überreichten Domenico Siena, Berkay Beceren sowie Robin Kiesel den Spendenscheck von 1.000 € an unsere Vorsitzende Marlene Merhar und Elternhaus-Leitung Andrea Tepe. „Wenn so junge Menschen schon etwas zurückgeben wollen, beeindruckt mich das sehr“, sagte Marlene Merhar, die es sich für das Foto nicht nehmen ließ, eines der T-Shirts gleich anzuziehen. „Das kann man sich, auch als älterer Mensch, zum Vorbild nehmen.“

GGS Braunsfelds wunderbare Tierwelt!

Eichhörnchen, Raben, Eulen und Wölfe tummeln sich nicht nur im Kölner Zoo, sondern auch in der GGS Braunsfeld. Hier sind nämlich alle Grundschulklassen nach einem Tier benannt. Und wenn auch Eisbären und Pinguine in der freien Laufbahn nicht so gut miteinander auskommen, in der GGS Braunsfeld klappt das Zusammenleben und -arbeiten sehr gut.

Kein Wunder: In dieser Grundschule wird die Kultur gegenseitigen Respekts und des Miteinanders groß geschrieben. Die Schule, die auch einen bilingualen deutsch-französisch Zweig hat, bietet viele außerschulische Aktivitäten und fördert das soziale Engagement der Schüler. So ist der Sponsorenlauf im Stadtwald eine feste Tradition. Die Kinder suchen dabei mehrere Spender im Freundes- und Familienkreis, die ihnen für jeden erlaufenen Stempel einen bestimmten Geldbetrag spenden. Ein Teil des erlaufenen Geldes kommt dem Projekt Asante e.V. in Kenia zugute. In diesem Jahr ging ein Teil des Erlöses auch an unseren Förderverein.

Dazu erhielten wir Mitte Juni Besuch von vier Vertretern des Schülerparlaments. Die Schüler der Klassen 1 bis 4 kamen in Begleitung ihrer Lehrerin Laurence Delalane. Stolz überreichte die Gruppe Elternhaus-Mitarbeiter Dirk Zurmühlen einen Scheck von über 2.100 €! Dirk Zurmühlen freute sich über die tolle Summe und zeigte sich vom Engagement der Schüler ziemlich beeindruckt.

Liebe GGS Braunsfeld, vielen Dank für euren tollen Einsatz und euren Besuch im Elternhaus! Für uns ist es immer etwas besonderes, wenn sich Schüler für unsere krebskranken Kinder und ihre Familien einsetzen!

Besuch im Elternhaus … aus einer weit, weit entfernten Galaxis

Männer in wehenden braunen Umhängen, ein merkwürdig aussehender grüner Mann mit spitzen Ohren und Laserschwert-Kämpfe … ja, was war denn da los im Elternhaus?
Klarer Fall für alle Fans von Krieg der Sterne: Die Jedi-Ritter sind unter uns!

Anfang August besuchten 7 Mitglieder und Cosplayer des Charity-Vereins Imperathomas e.V. unsere Kinder im Elternhaus. Sie sorgten mit ihren Kostümen und Show-Einlagen für beste Laune. Die Kinder durften sogar mal mit einem „echten“ Jedi die Laser-Klingen kreuzen … sowie mit einem Elefanten. Dieser flauschige Geselle war nämlich als Begleitung mitgekommen, damit sich auch die kleineren Kids angesprochen fühlen konnten.

Im Gepäck hatten die Vereinsmitglieder jede Menge Lego-Geschenke und die tolle Spendensumme von 798 €! „Es ist beeindruckend wie Imperathomas e.V. ihre Leidenschaft für Krieg der Sterne und soziales Engagement verbunden haben. Ich glaube, die Cosplayer und Kinder hatten gleichermaßen Spaß an dieser Aktion. Eine Win-Win-Situation für alle“, freute sich Monika Burger-Schmidt. Die stellvertretende Vorsitzende vom Förderverein durfte die intergalaktische Abordnung im Elternhaus begrüßen und den Spendenscheck entgegennehmen.

Imperathomas e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die vom Thomas „ImperaThomas“ Dommerdich und Ralf Mensing im Jahr 2017 gegründet wurde. Zweck des Vereins ist das Sammeln von Spendengeldern, um krebskranken Kindern und deren Familien zu helfen. Diese gehen deshalb an die Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe sowie an lokale Elterninitiativen und Fördervereine. Dazu führt der Verein beispielsweise Charity-Veranstaltungen und Tombolas durch. So stellte der Verein im November 2018 sogar seine erste eigene Imperathomas-Charity-Convention in Gelsenkirchen auf die Beine!

Wir möchten uns bei allen bedanken, die Imperathomas e.V. unterstützen und unseren Kindern einen unvergesslichen Nachmittag „mit der Macht“ beschert haben. Macht weiter so!

https://www.imperathomas.de/

 

 

Harley fahren und Gutes tun

Vor einigen Jahren rief Ralf Schmitz von FiNUM, Private Finance AG, ein gesellschaftliches Event ins Leben. Harley fahren und dabei Gutes tun! Seitdem motiviert er jedes Jahr Freunde und Geschäftspartner, die ebenfalls enthusiastische Harley-Motorradfahrer sind, sich einer Tagestour für den guten Zweck anzuschließen.

In diesem Jahr sammelten sie für unseren Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln. Bei strahlendem Juni-Wetter startete eine über 20-köpfige Truppe ihre imposante Tour nach einem Snack an der Koelnmesse in Köln-Deutz. Nach sonnigen 250 km quer durch das Umland endete die Tour im Porsche Zentrum in Bensberg.

Ende Juni besuchte Ralf Schmitz zusammen mit Gerald Böse, Geschäftsführer der Koelnmesse, Robert Offermann vom Porsche Zentrum Bensberg  sowie Karl-Jörg von Herz, ehemaliger Inhaber der Harley-Davidson Vertretung in Köln, das Elternhaus. Sie brachten 2.150 Euro mit! Für das Foto bei der Spendenübergabe durfte eines der Elternhaus-Bewohnerkinder sich sogar auf eine der PS-starken Maschinen setzen…

Zum Schluss des Besuches führte unsere stellvertretende Vorsitzende Monika Burger-Schmidt die Besucher durch das Haus und nahm sich die Zeit, die vielfältigen Angebote unseres Vereins zu erläutern. Dabei ist der Ansatz ganzheitlich: Denn Krebs betrifft immer die ganze Familie. Somit gibt es – neben den ganz konkreten Unterstützungen für die Patientenkinder während der Therapie – ebenfalls Angebote für die Geschwister und Eltern. Auch nach Therapieende bleibt der Kontakt oft bestehen und das Elternhaus bietet über das Jahr immer wieder die Austauschmöglichkeit an. Den Familien, deren Kind den Kampf gegen den Krebs verloren hat, gibt der Verein eine Plattform zum geschützten Austausch.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Harley-Enthusiasten, die mit ihrer tollen Spende dabei helfen, dieses Angebot auch in Zukunft anbieten zu können. Wir wünschen weiterhin allzeit gute Fahrt!

2019 03 Tourteilnehmer
Großer Dank an alle Teilnehmer!

Freinet-Schüler backen für den guten Zweck

Die Freinet-Schule Köln ist mehr als ein Lernort. Die Grundschule im urkölschen Veedel (kölsch für: Stadtviertel) Eigelstein widmet sich seit über 40 Jahren reformpädagogischen Ansätzen. Sie arbeitet mit pädagogischen Methoden und Techniken, die von dem Franzosen Celestin Freinet zusammen mit Kollegen für die öffentlichen Volksschulen in den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelt wurden. Ihnen ging es bei der Erziehung um eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung, einen lebendigen Umgang mit der Umwelt und sollte so das demokratische Zusammenleben ermöglichen. Themen, die heute wieder brandaktuell sind!
Die Schule sagt von sich selbst: „Wir sind gerne anders.“ In jahrgangsübergreifenden Klassen von 1-4 erleben die Schüler Vielfalt und Verantwortungsübernahme. Die Schüler setzen sich auch aktiv mit ihrem Umfeld auseinander.

So haben jüngst Schüler in einem Projekt 100 Euro zur Verfügung bekommen. Mit dem Geld gingen sie im Supermarkt Zutaten einkaufen, backten Kuchen und verkauften diesen dann am Eigelstein und auf ihrem Schulhof. Mit dem Ziel vor Augen, unseren krebskranken Kindern und deren Familien zu helfen, machten sie eifrig Werbung für unseren Förderverein. Sie waren so überzeugend, dass die Spendendose fast schon aus den Nähten platzte! „Sie war so voll, dass wir das Geld mit einem Messer reinstopfen mussten“ – erzählte die Abordnung von 9 Schülern mit ihrer Lehrerin Frau Engbersen. Sie besuchten am 10. Juli 2019 das Elternhaus und brachten die unglaubliche Summe von 573,15 Euro mit!

Dirk Zurmühlen von der Elternhausleitung war genau der richtige Ansprechpartner für diese aufgeweckte Truppe. Bevor er als Pädagoge zum Elternhausteam dazustieß, arbeitete er lange Jahre als Krankenpfleger auf der kinderonkologischen Station. So konnte er das Feuerwerk an Fragen gut beantworten, das die Schüler mitbrachten: „Wie entsteht Krebs?“, „Kann ich auch mal so krank werden?“, „Wieso fallen einem die Haare aus“? „Wie lange müssen die Kinder behandelt werden?“

Wir finden soviel Engagement in jungen Jahren sagenhaft! Behaltet eure Neugier und geht auch in Zukunft offen auf andere Menschen zu, denen es vielleicht gerade nicht so gut geht. Denn manchmal bricht eine einfache Frage, wie  „Was passiert denn jetzt gerade mit dir?“, das Eis…
Ein großes Geschenk für unsere Patienten und deren Geschwister bleibt es nämlich, wenn sie soviel Alltag wie möglich erleben dürfen. Und das bedeutet gerade, in Kontakt mit den Freunden und Bekannten zu bleiben.

Danke an die tollen Schüler der Freinet-Schule und ihre Lehrerin Frau Engbersen sowie allen hungrigen Kuchenessern am Eigelstein!

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