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Kochkünste und Organisationstalent gefragt!

Du möchtest in einem sinnstiftenden Umfeld arbeiten und Familien in schwierigen Zeiten unterstützen? Dann bist du bei uns genau richtig!

Wir suchen eine engagierte und verantwortungsbewusste Persönlichkeit, die unser Team zum nächstmöglichen Zeitpunkt als Hauswirtschafter/in (m/w/d) für unser Elternhaus verstärkt.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Deine Aufgaben – mehr als Hauswirtschaft

  • Du leitest das hauswirtschaftliche Team und sorgst für eine gute Zusammenarbeit im Elternhaus
  • Hygiene, Sauberkeit und Wohlfühlatmosphäre haben für dich höchste Priorität
  • Du bringst deine Leidenschaft fürs Kochen und Backen bei besonderen Anlässen ein
  • Du planst, organisierst und führst Veranstaltungen und Aktivitäten für Familien und Gäste durch
  • Einkäufe und Materialbestellungen übernimmst du zuverlässig und eigenständig
  • Du arbeitest hands-on mit und packst dort an, wo Unterstützung gebraucht wird
  • Mit deinem Einsatz trägst du dazu bei, dass sich Familien bei uns geborgen fühlen

Dein Profil – strukturiert, engagiert & herzlich

  • Abgeschlossene Ausbildung oder Erfahrung im hauswirtschaftlichen Bereich
  • Du bringst Organisationstalent mit und arbeitest eigenverantwortlich
  • Führungserfahrung oder die Bereitschaft, ein kleines Team anzuleiten
  • Du hast Freude an der Arbeit mit Menschen und ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen
  • Sehr gute Deutschkenntnisse zur Kommunikation im Team und mit Familien
  • Du bist zuverlässig, teamfähig und arbeitest verantwortungsbewusst

Das bieten wir dir

  • Unbefristeter Arbeitsvertrag in einer sinnstiftenden Tätigkeit
  • Weihnachts- und Urlaubszahlungen als zusätzliche Anerkennung
  • Flache Hierarchien und ein wertschätzendes Miteinander
  • Weiterbildungen & Schulungen zur persönlichen Entwicklung
  • Kostenlose Getränke am Arbeitsplatz
  • JobRad und Firmen-Ticket für deinen Weg zur Arbeit

Kontakt: Andrea Tepe, telefonisch unter 0221 / 94254-10 oder per Email an elternhaus@krebskrankekinder-koeln.de

Psychotherapeutische Begleitung für junge Patienten

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©MedizinFotoKöln

Neu auf der Kinderkrebsstation: Psychotherapeutische Begleitung für junge Patientinnen und Patienten

Seit dem 01. Januar 2026 verstärkt Carina Dahl, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin, das psychosoziale Team auf der Kinderkrebsstation der Uniklinik Köln. Ihre Vollzeitstelle wird vom Förderverein finanziert.

Eine Krebserkrankung bringt für Kinder, Jugendliche und ihre Familien viele Herausforderungen mit sich – Ängste, Unsicherheiten, Veränderungen im Alltag und oft auch belastende Erfahrungen während der Behandlung. Mit einem wöchentlichen kinder- und jugendpsychotherapeutischen Angebot wird betroffenen jungen Menschen und ihren Eltern einen geschützten Raum geboten, in dem Sorgen, Gefühle und Fragen ihren Platz haben.

Für wen ist das Angebot gedacht?

Es richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 21 Jahren,

  • die an Krebs erkrankt sind und/oder in der Nachsorge sind.
  • die auf der Kinderonkologie der Uniklinik Köln behandelt werden oder wurden.

Was bietet die psychotherapeutische Begleitung?

  • Unterstützung bei der Bewältigung von Ängsten, Sorgen und belastenden Erfahrungen
  • Stärkung von Selbstvertrauen und seelischer Stabilität
  • Förderung von Ressourcen, Stärken und individuellen Bewältigungsstrategien
  • Hilfe im Umgang mit Veränderungen durch die Erkrankung
  • Begleitung während der Therapie und in der Zeit danach

Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und ihre Familien dabei zu unterstützen, einen guten Weg im Umgang mit der Erkrankung zu finden und ihre Lebensqualität nachhaltig zu stärken.

Bei Fragen oder Interesse an einem Termin schreiben Sie gerne eine E-Mail an folgende Adresse: carina.dahl@uk-koeln.de

Alaaf – Mer dunn et för Kölle

Das Sessionmotto des Kölner Karnevals 2025/2026 lautet „Mer dunn et för Kölle“. Mit einer Ehrenamtskampagne #förkölle stellt das Festkomitee in den sozialen Medien Menschen vor, die sich in besonderer Weise für Köln engagieren.

Ende November wurde dabei Jessica Hirsch, unsere stellvertretende Vorsitzende, vorgestellt – worüber wir uns riesig freuen! Jessica unterstützt unseren Förderverein seit 2022 mit großem Einsatz und ist seit 2024 stellvertretende Vorsitzende.

In der Sommer-Ausgabe 2025 unserer Mitgliederzeitschrift „Die Fledermaus“ haben wir ein Interview mit ihr veröffentlicht. Wer mehr über ihre Motivation und persönliche Geschichte erfahren möchte, findet das Gespräch hier: 5 persönliche Fragen an Jessica Hirsch | Förderverein für krebskranke Kinder

Wir sind stolz, Jessica in unserem Vorstand zu haben – und dankbar für die Aktion des Kölner Karnevals, die zeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist. Ohne Ehrenamt wäre unsere Arbeit nicht möglich.

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Hoffnung schenken – Neuroblastom-Forschung fördern

32 FM 2025 Drittmittel ExpOnk Bild 1Als Förderverein unterstützen wir nicht nur Familien, sondern stärken auch die Forschung – dort, wo neue Therapien entstehen: an der Schnittstelle zwischen Klinik und Labor.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Experimentelle Kinderonkologie der Uniklinik Köln. Seit einiger Zeit finanzieren wir die Stelle von Nadine Hemstedt, die ihre langjährige Erfahrung als medizinisch‑technische Assistentin in die Arbeitsgruppe von Priv.-Doz. Dr. Carolina Rosswog einbringt und wichtige Forschungsprojekte zum Neuroblastom vorantreibt.

In der aktuellen Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift „Die Fledermaus“ Dr. Rosswog beschreibt die Bedeutung dieser Unterstützung so: „Die Forschung zum Neuroblastom ist komplex und wird leider selten ausreichend finanziert. Die Förderung gibt uns die nötige Kontinuität, um neue Therapieansätze zu entwickeln – besonders für unsere Hochrisikopatienten, für die es noch immer zu wenige Optionen gibt. Deshalb bin ich dem Förderverein für diese Hilfe wirklich sehr dankbar.“

Hier geht es zum ganzen Interview mit Priv.-Doz. Dr. Carolina Rosswog und Nadine Hemstedt („Die Fledermaus“, Ausgabe 32/Winter 2025).

Zweite „offene“ Tür im Elternhaus

32 FM 2025 Neuer Besprechungsraum EG Bild 2Im Elternhaus ist die Tür des psychosozialen Teams immer offen – und das nicht nur im übertragenen Sinne. Wer das Haus betritt, trifft direkt im Eingangsbereich auf das Büro des Teams, in dem stets jemand ansprechbar ist. Hier entstehen spontane Gespräche, Betroffene können hier Sorgen und gute Nachrichten teilen. Kinder schauen neugierig um die Ecke, ob jemand zum Spielen bereit ist.

Nun hat sich eine zweite Tür geöffnet: Das angrenzende Büro wurde im vergangenen Jahr vollständig umgestaltet. Sabine Rother, die sich den Raum mit Kollegin Marion Wallek teilt, freut sich über die neuen Möglichkeiten: „Früher arbeiteten wir an manchen Tagen zu viert im Büro. Für einige Eltern war die Hemmschwelle für ein spontanes Gespräch dadurch vielleicht zu hoch. Außerdem fehlten Sitz- und Arbeitsplätze.“

Heute bietet das neu gestaltete Büro einen geschützten Raum für Gespräche mit Familien(angehörigen) und beherbergt zudem Materialien für die vielfältigen Angebote des Elternhauses.

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Bombenfund in Kliniknähe – Elternhaus wird zur Notstation

In Köln-Lindenthal wurde vor wenigen Tagen eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Für die Entschärfung des Blindgängers am 17. Juli 2025 mussten sämtliche Gebäude im Gefahrenradius von 400 Metern evakuiert werden. Betroffen waren rund 7.500 Anwohnerinnen und Anwohner – darunter auch Teile der Uniklinik Köln, einschließlich der Kinderkrebsstation.
Eine Premiere: Die kleinen Patientinnen und Patienten, die nicht nach Hause konnten, wurden kurzfristig in unser Elternhaus verlegt – ein Novum in der Geschichte des Fördervereins.

Sichere Versorgung im Ausnahmezustand

Bereits um 9:00 Uhr trafen die Kinder im Elternhaus ein. In der vierten Etage wurde ein provisorischer „Arzt- und Pflegestützpunkt“ eingerichtet, in dem die Kinder medizinisch versorgt und an ihre Infusionen angeschlossen wurden. Danach konnten sie im Spielzimmer zur Ruhe kommen und spielen.
Gegen 12:30 Uhr gab es ein gemeinsames Mittagessen – Pizza und Fischstäbchen sorgten für gute Laune. Am Nachmittag wurde gebastelt, gemalt und gelacht, bis um 15:00 Uhr die erlösende Nachricht kam: Die Bombe war erfolgreich entschärft. Alle Kinder konnten sicher und wohlbehalten in die Klinik zurückgebracht werden.

In Köln leider nichts ungewöhnliches

Was für viele außergewöhnlich klingt, gehört in Köln leider zum Alltag: Immer wieder werden bei Bauarbeiten Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Im Mai diesen Jahres gab es bereits einmal eine Evakuierung der Kinderkrebsstation und des Elternhauses – als mehrere Blindgänger in der Nähe der Gleueler Straße gefunden wurden.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die diesen Tag so reibungslos und umsichtig begleitet haben. Die besondere Situation hat einmal mehr gezeigt, wie vertrauensvoll die Zusammenarbeit zwischen unserem Förderverein und der Kinderkrebsstation der Uniklinik Köln ist. Dank der schnellen Abstimmung und des großen Engagements aller Beteiligten konnte die Versorgung der Kinder jederzeit sichergestellt werden.

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Mitgliederversammlung 2025

Am 26. Juni 2025 fand unsere 38. Mitgliederversammlung wie gewohnt im 4. Stock des Elternhauses statt – erfreulicherweise war der Raum bis auf den letzten Stuhl besetzt. Solche Mitgliederversammlungen sind für uns mehr als ein formaler Pflichttermin: Sie bieten die Gelegenheit, transparent über die Arbeit und Projektvorhaben des Fördervereins zu berichten, gemeinsam Bilanz zu ziehen und den Austausch mit den Mitgliedern zu pflegen – denn ihre Unterstützung ist das Fundament allen Engagements.

Hier sind einige angesprochene Punkte des Abends:

Vorstandsarbeit
Nach dem personellen Wechsel im Vorjahr hat sich das Vorstandsteam im Laufe des Jahres 2024 neu aufgestellt. In regelmäßigen Sitzungen und im Austausch mit dem Leitungsteam des Elternhauses wurden die laufenden Aufgaben koordiniert und weiterentwickelt.

Öffentlichkeitsarbeit
Die Website wurde überarbeitet und pünktlich zur Versammlung neu veröffentlicht. Der Newsletter FledermausPost erscheint künftig wieder regelmäßig.

Elternhaus
Unser Elternhaus war auch 2024 ein zentraler Anker für betroffene Familien. Wichtig sind hier neben der Unterbringung auch die vielfältigen psychosozialen Angebote, die individuell auf die Bedürfnisse von Patienten, Eltern und Geschwistern abgestimmt sind.

Eine Herzensangelegenheit sind uns die Geschwisterangebote, die von zwei Mitarbeiterinnen des psychosozialen Team vertiefend vorgestellt wurden: Mit dem Geschwister-Wochenende, der Geschwisterzeit, dem Klinik-Tag und dem Teens-Tag werden Räume geschaffen, in denen Brüder und Schwestern krebskranker Kinder sich austauschen, entlasten und stärken können. Die große Resonanz zeigt uns, wie wichtig diese Angebote sind.

Zukunftsprojekte
Um auf den steigenden Bedarf zu reagieren, wird derzeit die Aufstockung des Elternhauses geprüft. Zusätzlich laufen Gespräche über den möglichen Kauf eines Mehrfamilienhauses in Lindenthal, das als weiteres Elternhaus genutzt werden könnte.

Drittmittelstellen an der Uniklinik Köln
2024 wurden acht durch Drittmittel finanzierte Stellen an der Uniklinik Köln unterstützt – neu sind eine zweite Sporttherapeutin, eine Medizinisch-Technische Assistentin und eine Psychologin.

Ein Programmpunkt der Versammlung war der Gastvortrag von Dr. Caroline Rosswog (Experimentelle Onkologie, Uniklinik Köln). Sie berichtete über ihre Forschung zur Tumorevolution beim Neuroblastom und zur Weiterentwicklung der molekularen Diagnostik. Ihre Arbeitsgruppe wird durch die vom Förderverein finanzierte MTA unterstützt.

Vorstandswahlen
Im Rahmen der Versammlung wurden turnusgemäß Vorstandswahlen durchgeführt. Der aktuelle Vorstand ist in seiner Zusammensetzung so geblieben.
Neu in den Vorstand gewählt wurde Matthias Roth, der den Verein bereits seit 2021 als berufenes Mitglied unterstützt.

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von links nach rechts: Andreas Otto (Vorstandsvorsitzender), Barbara Boßhammer (Vorstandsmitglied), Jessica Hirsch (stellv. Vorstandsvorsitzende), Matthias Roth (Vorstandsmitglied), Robert Greven (Vorstandsmitglied)

Und last but not least, ist die Mitgliederversammlung ein guter Anlass, sich bei allen Spendern, engagierten Unterstützern und Mitarbeitern zu bedanken!

Das Hätz schlägt für die gute Sache

Mit dem KC Rheinland Met Hätz gibt es seit so vielen Jahren eine wunderbare Verbundenheit – und der Beweis, dass die Rheinländer das Herz am rechten Fleck haben!

Traditionsgemäß fand der karnevalistische Frühschoppen „Showbühne der Herzen“ in Kerpen-Türnich statt – zugunsten krebskranker Kinder. Der gemeinnützige Verein unter Präsident Manfred Coenen hatte für den 19. Januar 2025 wieder einmal ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, darunter Annegret vom Wochenmarkt, die Dräcksäck und einige fantastische Tanzgruppen. Für unsere Ehrenvorsitzende Marlene Merhar und Geschäftsführerin Monika Burger-Schmidt war es eine Ehre, die erste unglaubliche Spende von 10.000 Euro für das noch junge neue Jahr überreicht zu bekommen.

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Ein gutes Team seit Jahren: die Jecken von Rheinland met Hätz

Jede Session legt sich der Club ins Zeug, um Spenden für den Förderverein zu sammeln. Aber auch abseits vom Karneval stellen seine Mitglieder ihren Einfallsreichtum mit z.B. Hut-Konzerten und Haarspende-Aktionen unter Beweis. Wir sagen Danke!

 

 

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