Das Sessionmotto des Kölner Karnevals 2025/2026 lautet „Mer dunn et för Kölle“. Mit einer Ehrenamtskampagne #förkölle stellt das Festkomitee in den sozialen Medien Menschen vor, die sich in besonderer Weise für Köln engagieren.
Ende November wurde dabei Jessica Hirsch, unsere stellvertretende Vorsitzende, vorgestellt – worüber wir uns riesig freuen! Jessica unterstützt unseren Förderverein seit 2022 mit großem Einsatz und ist seit 2024 stellvertretende Vorsitzende.
Wir sind stolz, Jessica in unserem Vorstand zu haben – und dankbar für die Aktion des Kölner Karnevals, die zeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist. Ohne Ehrenamt wäre unsere Arbeit nicht möglich.
Als Förderverein unterstützen wir nicht nur Familien, sondern stärken auch die Forschung – dort, wo neue Therapien entstehen: an der Schnittstelle zwischen Klinik und Labor.
Ein besonderer Schwerpunkt ist die Experimentelle Kinderonkologie der Uniklinik Köln. Seit einiger Zeit finanzieren wir die Stelle von Nadine Hemstedt, die ihre langjährige Erfahrung als medizinisch‑technische Assistentin in die Arbeitsgruppe von Priv.-Doz. Dr. Carolina Rosswog einbringt und wichtige Forschungsprojekte zum Neuroblastom vorantreibt.
In der aktuellen Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift „Die Fledermaus“ Dr. Rosswog beschreibt die Bedeutung dieser Unterstützung so: „Die Forschung zum Neuroblastom ist komplex und wird leider selten ausreichend finanziert. Die Förderung gibt uns die nötige Kontinuität, um neue Therapieansätze zu entwickeln – besonders für unsere Hochrisikopatienten, für die es noch immer zu wenige Optionen gibt.Deshalb bin ich dem Förderverein für diese Hilfe wirklich sehr dankbar.“
Hier geht es zum ganzen Interview mit Priv.-Doz. Dr. Carolina Rosswog und Nadine Hemstedt („Die Fledermaus“, Ausgabe 32/Winter 2025).
Im Elternhaus ist die Tür des psychosozialen Teams immer offen – und das nicht nur im übertragenen Sinne. Wer das Haus betritt, trifft direkt im Eingangsbereich auf das Büro des Teams, in dem stets jemand ansprechbar ist. Hier entstehen spontane Gespräche, Betroffene können hier Sorgen und gute Nachrichten teilen. Kinder schauen neugierig um die Ecke, ob jemand zum Spielen bereit ist.
Nun hat sich eine zweite Tür geöffnet: Das angrenzende Büro wurde im vergangenen Jahr vollständig umgestaltet. Sabine Rother, die sich den Raum mit Kollegin Marion Wallek teilt, freut sich über die neuen Möglichkeiten: „Früher arbeiteten wir an manchen Tagen zu viert im Büro. Für einige Eltern war die Hemmschwelle für ein spontanes Gespräch dadurch vielleicht zu hoch. Außerdem fehlten Sitz- und Arbeitsplätze.“
Heute bietet das neu gestaltete Büro einen geschützten Raum für Gespräche mit Familien(angehörigen) und beherbergt zudem Materialien für die vielfältigen Angebote des Elternhauses.
In Köln-Lindenthal wurde vor wenigen Tagen eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Für die Entschärfung des Blindgängers am 17. Juli 2025 mussten sämtliche Gebäude im Gefahrenradius von 400 Metern evakuiert werden. Betroffen waren rund 7.500 Anwohnerinnen und Anwohner – darunter auch Teile der Uniklinik Köln, einschließlich der Kinderkrebsstation.
Eine Premiere: Die kleinen Patientinnen und Patienten, die nicht nach Hause konnten, wurden kurzfristig in unser Elternhaus verlegt – ein Novum in der Geschichte des Fördervereins.
Sichere Versorgung im Ausnahmezustand
Bereits um 9:00 Uhr trafen die Kinder im Elternhaus ein. In der vierten Etage wurde ein provisorischer „Arzt- und Pflegestützpunkt“ eingerichtet, in dem die Kinder medizinisch versorgt und an ihre Infusionen angeschlossen wurden. Danach konnten sie im Spielzimmer zur Ruhe kommen und spielen.
Gegen 12:30 Uhr gab es ein gemeinsames Mittagessen – Pizza und Fischstäbchen sorgten für gute Laune. Am Nachmittag wurde gebastelt, gemalt und gelacht, bis um 15:00 Uhr die erlösende Nachricht kam: Die Bombe war erfolgreich entschärft. Alle Kinder konnten sicher und wohlbehalten in die Klinik zurückgebracht werden.
In Köln leider nichts ungewöhnliches
Was für viele außergewöhnlich klingt, gehört in Köln leider zum Alltag: Immer wieder werden bei Bauarbeiten Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Im Mai diesen Jahres gab es bereits einmal eine Evakuierung der Kinderkrebsstation und des Elternhauses – als mehrere Blindgänger in der Nähe der Gleueler Straße gefunden wurden.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die diesen Tag so reibungslos und umsichtig begleitet haben. Die besondere Situation hat einmal mehr gezeigt, wie vertrauensvoll die Zusammenarbeit zwischen unserem Förderverein und der Kinderkrebsstation der Uniklinik Köln ist. Dank der schnellen Abstimmung und des großen Engagements aller Beteiligten konnte die Versorgung der Kinder jederzeit sichergestellt werden.
Am 26. Juni 2025 fand unsere 38. Mitgliederversammlung wie gewohnt im 4. Stock des Elternhauses statt – erfreulicherweise war der Raum bis auf den letzten Stuhl besetzt. Solche Mitgliederversammlungen sind für uns mehr als ein formaler Pflichttermin: Sie bieten die Gelegenheit, transparent über die Arbeit und Projektvorhaben des Fördervereins zu berichten, gemeinsam Bilanz zu ziehen und den Austausch mit den Mitgliedern zu pflegen – denn ihre Unterstützung ist das Fundament allen Engagements.
Hier sind einige angesprochene Punkte des Abends:
Vorstandsarbeit Nach dem personellen Wechsel im Vorjahr hat sich das Vorstandsteam im Laufe des Jahres 2024 neu aufgestellt. In regelmäßigen Sitzungen und im Austausch mit dem Leitungsteam des Elternhauses wurden die laufenden Aufgaben koordiniert und weiterentwickelt.
Öffentlichkeitsarbeit Die Website wurde überarbeitet und pünktlich zur Versammlung neu veröffentlicht. Der Newsletter FledermausPost erscheint künftig wieder regelmäßig.
Elternhaus
Unser Elternhaus war auch 2024 ein zentraler Anker für betroffene Familien. Wichtig sind hier neben der Unterbringung auch die vielfältigen psychosozialen Angebote, die individuell auf die Bedürfnisse von Patienten, Eltern und Geschwistern abgestimmt sind.
Eine Herzensangelegenheit sind uns die Geschwisterangebote, die von zwei Mitarbeiterinnen des psychosozialen Team vertiefend vorgestellt wurden: Mit dem Geschwister-Wochenende, der Geschwisterzeit, dem Klinik-Tag und dem Teens-Tag werden Räume geschaffen, in denen Brüder und Schwestern krebskranker Kinder sich austauschen, entlasten und stärken können. Die große Resonanz zeigt uns, wie wichtig diese Angebote sind.
Zukunftsprojekte
Um auf den steigenden Bedarf zu reagieren, wird derzeit die Aufstockung des Elternhauses geprüft. Zusätzlich laufen Gespräche über den möglichen Kauf eines Mehrfamilienhauses in Lindenthal, das als weiteres Elternhaus genutzt werden könnte.
Drittmittelstellen an der Uniklinik Köln
2024 wurden acht durch Drittmittel finanzierte Stellen an der Uniklinik Köln unterstützt – neu sind eine zweite Sporttherapeutin, eine Medizinisch-Technische Assistentin und eine Psychologin.
Ein Programmpunkt der Versammlung war der Gastvortrag von Dr. Caroline Rosswog (Experimentelle Onkologie, Uniklinik Köln). Sie berichtete über ihre Forschung zur Tumorevolution beim Neuroblastom und zur Weiterentwicklung der molekularen Diagnostik. Ihre Arbeitsgruppe wird durch die vom Förderverein finanzierte MTA unterstützt.
Vorstandswahlen
Im Rahmen der Versammlung wurden turnusgemäß Vorstandswahlen durchgeführt. Der aktuelle Vorstand ist in seiner Zusammensetzung so geblieben.
Neu in den Vorstand gewählt wurde Matthias Roth, der den Verein bereits seit 2021 als berufenes Mitglied unterstützt.
von links nach rechts: Andreas Otto (Vorstandsvorsitzender), Barbara Boßhammer (Vorstandsmitglied), Jessica Hirsch (stellv. Vorstandsvorsitzende), Matthias Roth (Vorstandsmitglied), Robert Greven (Vorstandsmitglied)
Und last but not least, ist die Mitgliederversammlung ein guter Anlass, sich bei allen Spendern, engagierten Unterstützern und Mitarbeitern zu bedanken!
Mit dem KC Rheinland Met Hätz gibt es seit so vielen Jahren eine wunderbare Verbundenheit – und der Beweis, dass die Rheinländer das Herz am rechten Fleck haben!
Traditionsgemäß fand der karnevalistische Frühschoppen „Showbühne der Herzen“ in Kerpen-Türnich statt – zugunsten krebskranker Kinder. Der gemeinnützige Verein unter Präsident Manfred Coenen hatte für den 19. Januar 2025 wieder einmal ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, darunter Annegret vom Wochenmarkt, die Dräcksäck und einige fantastische Tanzgruppen. Für unsere Ehrenvorsitzende Marlene Merhar und Geschäftsführerin Monika Burger-Schmidt war es eine Ehre, die erste unglaubliche Spende von 10.000 Euro für das noch junge neue Jahr überreicht zu bekommen.
Ein gutes Team seit Jahren: die Jecken von Rheinland met Hätz
Jede Session legt sich der Club ins Zeug, um Spenden für den Förderverein zu sammeln. Aber auch abseits vom Karneval stellen seine Mitglieder ihren Einfallsreichtum mit z.B. Hut-Konzerten und Haarspende-Aktionen unter Beweis. Wir sagen Danke!
Alaaf in Blumenberg bei Köln Chorweiler! Seit fast zwei Jahrzehnten engagieren sich Rosemarie Mönch, Präsidentin der „Blumenberger Gänseblömcher vun 2000″, und ihre Mitstreiter für unseren Förderverein. Was im Jahr 2006 mit einer privaten Spende aus einem Weihnachtsbasar begann, hat sich zu einer jecken Tradition entwickelt: Unter dem damaligen Präsidenten Josef Mönch wurde die Blumenberger Karnevalssitzung ins Leben gerufen. Der Erlös wird zugunsten Familien krebskranker Kinder gespendet. Nach fast 20 Jahren ist dabei die stolze Gesamtsumme von über 23.000 Euro zusammengekommen!
Stimmungsgaranten
Dass die Veranstaltung so ein großer Erfolg ist dem großen Engagement der „Gänseblömcher“ zu verdanken, zu der inzwischen nur noch vier feste Mitglieder zählen. Aber am Ende packen viele Hände mit an: die eigenen Kinder mit Partnern und Enkelkinder sowie viele Freunde unterstützen, wo sie können. Auch auf einige lokale Geschäfte der Umgebung, wie die Metzgerei Otto, Bäckerei Kraus, Blumen Winter und Hotel Höttche, können sich die Gänseblömcher seit vielen Jahren verlassen. Und damit die Gänseblömcher ihre Künstler nicht mit leeren Händen verabschieden müssen, spenden einige Mitarbeiter von Gaffel Kölsch dafür ihren Haustrunk. Helmut Linn, Bruder der Präsidentin, spendiert in diesem Jahr die Gänseblömcher-Pins.
Besonders hervorzuheben ist die Verbindung zur Initiative „Künstler helfen Kinder“ von Larry G. Rieger, die in den ersten Jahren den Kontakt zu vielen Sängern und Bands vermittelt hat. Viele dieser Künstler unterstützen die Gänseblömcher seitdem ohne Gage und tragen maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltungen bei.
Bei der Karnevalssitzung treten aber auch namhafte Tanzgruppen auf, wie in diesem Jahr das Tanzpaar der Kölner Funken Artillerie blau weiß.
Das Herz und die Seele des Orga-Teams: Rosi Mönch (Mitte)
Dankbar für die Treue
Am 15. Februar 2025 fand die jüngste Sitzung im kleinen Pfarrsaal in Köln Blumenberg statt, dem „Gürzenich von Blumenberg“ wie Rosi Mönch ihn auch liebevoll nennt. Reinpassen nur etwa 100 Gäste, die aber ordentlich Stimmung machen. Maria Müller, als betroffene Mutter aktiv für den Förderverein, kennt die Gänseblömcher schon seit 2007, da war sie das erste Mal zu Gast bei der Sitzung. In diesem Jahr war sie gemeinsam mit Monika Burger-Schmidt, Geschäftsführerin unseres Fördervereins, vor Ort. Beide zeigten sich begeistert von der Veranstaltung.
„Wir sind unglaublich dankbar für die treue Unterstützung durch die Blumenberger Gänseblömcher“, sagt Monika Burger-Schmidt. „Das Engagement von Menschen wie Rosi Mönch ist das Rückgrat unseres Vereins, denn ohne Spenden wäre unsere Arbeit nicht möglich.“
Zum Internationalen Kinderkrebstag besuchte die WDR Lokalzeit die Klasse 3c der Gemeinschaftsgrundschule Bergisch Neukirchen in Leverkusen. Die Klasse hat einen besonderen Bezug zum Thema, da ihre Mitschülerin Hanna bis vor kurzem auf der Kinderkrebsstation der Uniklinik Köln behandelt wurde. Auch wir kennen Hanna und ihre Familie aus dieser Zeit.
Mit zu Besuch im Klassenraum sind auch Martin Spranck, Geschäftsführer der Deutschen Kinderkrebsstiftung, und Anja von Kampen, Erfinderin von Comicfigur „Knietzsche“. Beide stellen das neue Mini-Buch „Knietzsche und der Kinderkrebs“ vor und erzählen, warum das Buch entstanden ist. Dazu erzählen Hannas Mitschüler und auch Hanna selbst, wie sie die Krebserkrankung erlebt haben. Derzeit befindet sie sich mit ihrer Familie in Reha in der SyltKlinik der Deutschen Kinderkrebsstiftung.
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