Am letzten Freitag, den 10. Mai 2019, erhielten wir überraschenden Besuch – und zwar vom Zwerg Fridolin. Aber Fridolin kam nicht alleine. Zusammen mit Frau Berger vom Verein Trostteddy e.V. brachte er viele kleine und große Freunde mit, die in einem großen Korb anreisten und schon vorwitzig über den Korbrand lugten. Monika Burger-Schmidt hieß die knuddeligen Gesellen sehr herzlich willkommen und freute sich für unsere krebskranken Kinder und deren Geschwister, für die die sog. „Trostteddys“ gedacht sind.
Trostteddy e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der von Uwe und Susanne Stumpf aus Bergisch Gladbach in 2012 gegründet wurde. Der „Trostteddy und seine Freunde“ werden kostenlos an interessierte Krankenhäuser, Rettungsdienste, karitative Einrichtungen und andere ehrenamtliche Institutionen, die sich das Wohl der Kinder auf die Fahne geschrieben haben, abgegeben. Und die Trostteddys haben – je nach Einrichtung und Bedarf – sehr vielfältige Aufgaben: Sie muntern auf, trösten, kuscheln oder vertreiben die Langeweile. Und sie haben noch jeden zum Lächeln gebracht!
Und wenn der Trostteddy-Korb mal leer ist? Kein Problem: Die Vereinsmitglieder sorgen für Nachschub. Schließlich wird der Verein von über 100 häkelnden und strickenden Männer und Frauen unterstützt! Dazu wurden bereits in vielen Städten Handarbeitstreffs gegründet. Bereits im September 2018 hatten uns die Vereinsmitglieder selbstgestrickte Mützen ins Elternhaus gebracht.
Wir freuen uns, dass unser Förderverein seinen ersten Korb voll Freude erhalten hat. Vielen Dank an alle Beteiligten!
Einen ausgefüllten Familientag mit Spiel, Spaß und leckerer Verpflegung bescherte uns die 2. Jahrgangsstufe der Veranstaltungskaufleute des Joseph-DuMont-Berufskollegs. Im Rahmen ihrer Ausbildung erhalten sie als zentrale Aufgabe die eigenständige Planung und Durchführung eines Events. So können sie im „realen Leben“ umsetzen, was sie an Theorie zuvor gehört haben. Und diese Fertigkeiten stellten sie unseren Familien kostenfrei zur Verfügung!
Unbeschwerte Stunden für unsere Familien
Das Motto des Tages „Ein heldenhafter Tag“ passte hervorragend zu unseren heldenhaften (ehemaligen) Patientenkindern und deren Geschwister.
Bewaffnet mit einer Heldenkarte, mit der sie an verschiedenen Spiel- und Spaßstationen Stempel sammelten, spielten sie sich durch das Programm. Dem kühlen Wetter entsprechend gab es eine gute Mischung an Aktivitäten drinnen und draußen. Die Kinder durften sich austoben bei einer Sand-Olympiade mit Eierlaufen und Sackhüpfen (wir haben auch sportliche Mütter gesehen), Dosenwerfen, ihre Kenntnisse beim Märchen-Raten testen, mit allen Sinnen einen Fühl-Parcours erleben. Mit viel Hingabe wurde auch die Schmink- und die Bastelstation betrieben. Ein Zauberer erstaunte mit seinen Künsten. Und am Ende durfte jede Familie noch tolle Geschenke aus der Tombola entgegennehmen.
Team-Leistung der Veranstaltungskaufleute
Es ist wirklich eine Gesamtleistung, die die jungen angehenden Kaufleute seit Dezember letzten Jahres auf die Beine stellten.
24 verschiedene Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Vorerfahrungen treffen aufeinander. Und zwar nur 2-mal in der Woche im Berufskolleg. Den Rest der Zeit verbringen sie in ihren Ausbildungsunternehmen in Köln, Bonn und Aachen. Das Projektmanagement wurde professionell aufgesetzt. Aus ihrer Mitte wurden 3 Projektleiter für den Gesamtüberblick gewählt. Die anderen Kollegen teilten sich in vier verschiedene Gruppen auf: Location, Catering, Programm und Finanzen.
Wie im späteren Arbeitsleben ging der Projektplanung eine umfassende Analyse voraus:
Welche Bedarfe muss man bei (ehemaligen) Krebspatienten beachten? Bei ihrem ersten Besuch im Elternhaus stellten die Auszubildenden alle praktischen Fragen, wie: Gibt es Restriktionen beim Essen? Muss auf etwas Besonderes bei den Sportangeboten geachtet werden? Das Team vom Elternhaus konnte sicherlich bei diesem Termin beruhigen … alles „ganz normal“!
Wer jemals einen Ort für eine größere Feier in Köln ohne einen zeitlichen Vorlauf von 1 ½ Jahren gesucht hat, kann ermessen, was diese Truppe auf die Beine gestellt hat. Sie wählten nicht nur eine der angesagtesten Plätze von Köln aus, sie überzeugten die Betreiber von „La Playa in Cologne“ auch noch von ihrem karitativen Konzept. Die wetterfeste Hütte und die angrenzenden sportlichen Sandplätze stellte La Playa kostenfrei zur Verfügung, das Catering (LECKER!) wurde zu sehr günstigen Konditionen übernommen – und das Servicepersonal für Getränke und Verpflegung sagte spontan für so ein „cooles Event“ ihre ehrenamtliche Hilfe zu.
Wir danken im Namen unserer Familien für diesen wunderbaren Familientag!
Neben dem tollen Team des Playa gibt es viele weitere Sponsoren, die unter anderem mit Tombolagewinnen und Give-aways unterstützt haben. Wir haben alles sehr genossen.
Die tolle Truppe im Einsatz
Friends enjoying a dinner together in greenhouse harvest party
People dining together healthy salad and nice vegetables
Outdoor eating, friends having breakfast together on a table set in the beautiful sunny nature.
Manfred Kreuzer arbeitete viele Jahre beim Rheinisch-Bergischen Kreis, zuletzt als Abteilungsleiter der Unteren Wasserbehörde und stellvertretender Leiter des Umweltamtes.
Als er nun nach mehr als 40 Jahren Dienstzeit zum 1. Mai in den wohlverdienten Ruhestand ging, nutzte er die Verabschiedung zum Spendensammeln für unsere krebskranken Kinder und deren Familien:
„Ich hatte beim Rheinisch-Bergischen Kreis eine sehr positive und erfolgreiche Zeit. Daher war es mir bei meiner Verabschiedung ein Bedürfnis, an diejenigen zu denken, denen es gesundheitlich nicht so gut geht.“
Am 7. Mai 2019 lud er Marlene Merhar, die Vorsitzende unseres Fördervereins für krebskranke Kinder e.V. Köln, nach Bergisch Gladbach ins Landratsamt ein. Zusammen mit Landrat Stephan Santelmann überreichte er ihr einen Scheck mit dem stolzen Betrag von 3.716,51 Euro. Eine letzte Spende kam dann nochmal zum Schluss: Landrat Santelmann zeigte sich beeindruckt von der Spendenaktion und rundete den Betrag spontan auf 3.800 Euro auf! „Für dieses Engagement, das den Menschen in der ganzen Region zu Gute kommt, spreche ich Ihnen meine große Anerkennung aus“, lobte er die Arbeit des Fördervereins.
Wir wünschen Manfred Kreuzer einen guten und gesunden Start in den neuen Lebensabschnitt und bedanken uns sehr herzlich bei den spendablen Kollegen des Rheinisch-Bergischen-Kreises!
Vor kurzem erhielten wir von Lydie Flohr die Nachricht, dass sie an ihrem 50. Geburtstag für unseren Förderverein Spenden gesammelt hatte. Mit dem Geld, unglaubliche 640 Euro, wolle sie Danke sagen für die tolle Arbeit des Fördervereins. Sie habe vor vielen Jahren selbst erfahren, wie Familien in der schweren Zeit der Therapie unterstützt würden. Damals erkrankte ihre Tochter Isabelle im Kleinkindalter an Krebs und wurde an der Uniklinik Köln behandelt.
Heute, viele Jahre später, hat ihre Tochter den Kampf gegen das Neuroblastom gewonnen. Mit Erreichen der Volljährigkeit hatte sie im Dezember 2018 die letzte Untersuchung in der Uniklinik hinter sich gebracht. Symbolisch verabschiedete sie sich von dieser Phase ihres Lebens mit einem Luftballon, den sie am Rheinufer in die Lüfte steigen ließ.
Mit viel Optimismus kann Isabelle jetzt in die Zukunft schauen. Die 18-jährige freut sich auf alles Aufregende, was dieses Jahr für sie bereit hält: Nach dem Abitur ist für den Spätsommer schon ein Auslandsjahr im fernen Australien gebucht.
Vielen Dank, liebe Familie Flohr, dass Sie diesen intensiven Moment mit uns teilen. Es bestärkt uns in unserem täglichen Tun rund um die Familienangebote, und darin, weiterhin Forschungsvorhaben im Bereich Kinderkrebs zu unterstützen. Mit Ihrer großzügigen Spende tragen Sie dazu bei.
Eine fröhliche Delegation der K.G. Kölsche Lotterbove kam mit einem ganz besonderen Ostergruß. Schon seit einigen Jahren bringen sie selbstgestaltete Osterkörbchen im Elternhaus vorbei. Der „Osterhase“ versüßt somit ein wenig die Zeit, wenn die Familien an den Feiertagen durch die Therapie nicht zu Hause sein können.
Die K.G. Kölsche Lotterbove beweist auch jenseits des Karnevals ihr Herz für unsere Kinder. Im Februar durften unsere Familien wie schon seit 2 Jahrzehnten an ihrer einmaligen Kinderkostümsitzung teilnehmen.
Liebevoll gestalteten Bewohner des Elternhauses bunte Osternester. Mit den unterschiedlichsten Techniken wurden farbenfrohe Eier bemalt, beklebt und betupft. Da war für jedes Alter und jede Fingerfertigkeit etwas dabei.
Wir wünschen allen Mitarbeitern und Bewohnern des Elternhauses frohe und gesunde Ostertage!
Den Alltag vergessen und die (Fan-)Welt mal aus einer anderen Perspektive erleben: Am Sonntag, 24.03.2019, wurden krebskranke Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Familien zu einer Führung durch das Rheinenergiestadion eingeladen. Sie erlebten hautnah, wie es sich für die Stars des 1. FC Kölns anfühlen muss, mit der FC-Hymne ins Stadion einzulaufen. Sie durften auch einen Blick hinter die Kulissen werfen – wie zum Beispiel in die Umkleidekabine der Spieler. Dabei erfuhren sie die eine oder andere Anekdote aus den vielen emotionalen Jahren dieses Kölner Ur-Vereins…
Dieses besondere Highlight verdanken wir der Firma VETO Köln GmbH & CO. KG und der Agentur Heimspiele, die uns diesen schönen und erlebnisreichen Nachmittag ermöglicht haben. Dieses unvergessliche Erlebnis zauberte leuchtende Augen bei den großen und kleinen Fußball-Fans!
Bei Netcologne werden sogenannte Restcents gespendet. Mit jeder monatlichen Gehaltsabrechnung „spenden“ die beteiligten Mitarbeiter die Nachkommastellen ihres Gehaltes, also die Centbeträge. Das Unternehmen sammelt über ein Jahr diese Beträge und führt sie als kompakte Spende einem guten Zweck zu.
Von Mitarbeitern wurde unser Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln empfohlen. Deshalb begrüßte in diesem Jahr der Geschäftsführer von Netcologne, Timo von Lepel, zusammen mit Sylvia Rasque unsere Vorsitzende Marlene Merhar zur Spendenübergabe. Voller Stolz erzählte er, dass es eine sehr hohe Beteiligung von über 35% der Mitarbeiter bei der Restcentaktion gibt. Über das vergangene Jahr verteilt kamen so mehr als 1.600 Euro zusammen, die von der Geschäftsführung auf 3.245 Euro verdoppelt wurde. Gegenüber seinen Mitarbeitern beschrieb Timo von Lepel, dass die einzelnen Centbeträge zwar vielleicht Peanuts seien, aber in der Summe mit dieser Spende wirklich etwas bewegt werden könne.
Wir vom Förderverein sind immer wieder auf Neue bewegt, wie Menschen unsere krebskranken Kinder und deren Familien unterstützen. Jeder Cent zählt – mithilfe unserer Spender können wir seit 29 Jahren vor Ort die Hilfe leisten, die benötigt wird.
Vielen Dank an die spendablen Mitarbeiter und die Geschäftsführung von Netcologne!
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