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Dom op Kölsch im bunker k101

Der Künstler SAXA beeindruckte wieder mit der Vielfalt seiner schöpferischen Gestaltung:
In seiner Werkschau „Ich habe noch Hoffnung“ vom 15.-19. Mai 2019 vereinte er Lyrik, begleitende Musik, Wort-Malerei und Videoinstallation mit der Fotokunst von Monika Nonnenmacher, den werbenden Kommunikationskonzepten von okapidesign und köstlichem Wein von weinundwort.

Der Hochschutzbunkers k101 in der Körnerstraße in Köln-Ehrenfeld bot für die Vernissage einen ungewöhnlichen Rahmen. SAXAs Kunstwerke ließen sich durch die Raumwirkung und auf den schroffen Betonwänden intensiver erleben. In persönlichen Führungen erläuterte Sascha Lehmann, wie er die Idee seiner ganz speziellen Mal- und Schreibtechnik entwickelte, die er selbst „Wortmalerei“ nennt. Indem er prägende Zitate von Persönlichkeiten aufgreift, und sie im wahrsten Sinne mithilfe verschiedener Schriftstärken innerhalb eines Rasters be-schreibt, entstehen so komplette Bilder.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt sein berühmtestes Werk, der Dom op Kölsch. Das Kölsche Grundgesetz (die berühmten Lebensweisheiten auf kölscher Mundart) bildet die Grundlage des Kölner Doms. Diesem Kunstspendenobjekt wurde eine ganz besondere Jubiläumspräsentation mit dem „Dom op Kölsch Feierabend“ am Freitagabend zuteil. Seit 2010 kommen 10% der Erlöse unserem Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln zugute. Kleine und größere Geldbeutel eignen sich für die Anschaffung, denn es gibt handliche Ausgaben mit 20 x 20 cm bis zu 90 x 90 cm und tolle Sondereditionen, zum Beipiel mit Goldstaub oder Brückengrün. So setzt SAXA seine Forderung „Domblick für alle“ konkret in die Realität um.
So kamen über das letzte Jahrzehnt schon über 11.600 Euro zusammen! Eine Delegation unseres Vereins konnte sich persönlich bei Sascha Lehmann für die jahrelange enge Verbundenheit bedanken.

Zur Webseite von SAXA

Impressionen der Dom-op-Kölsch Variationen in der Bildergalerie:

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Marlene Merhar bei Mönchengladbacher Gesichter

Der Journalist Kaspar Müller-Bringmann startete im Jahr 2018 mit der Talkreihe „Mönchengladbacher Gesichter“, bei dem verdiente Persönlichkeiten aus Mönchengladbach vorgestellt werden. Der Talk wird an einem ganz besonderen Ort aufgezeichnet: im St. Kamillus Kolumbarium. Das denkmalgeschützte Gebäude ist heute eine Grabeskirche, die der Aufbewahrung von Urnen dient.

Marlene Merhar war in ihrem Element, als sie Mitte Mai mit Kaspar Müller Bringmann über ihre Arbeit in unserem Förderverein und ihre ganz persönliche Geschichte sprach. Den lebhaften Talk gibt es hier als Podcast zum Nachhören:

Link zum Podcast

Zusammenfassende Informationen über den Talk und eine Erläuterung zum Veranstaltungsort gibt es nachzulesen im folgenden Artikel:

Pressemitteilung zum Talk als pdf-Dokument

Trostteddy e.V. – ein Teddy für alle Fälle

Am letzten Freitag, den 10. Mai 2019, erhielten wir überraschenden Besuch – und zwar vom Zwerg Fridolin. Aber Fridolin kam nicht alleine. Zusammen mit Frau Berger vom Verein Trostteddy e.V. brachte er viele kleine und große Freunde mit, die in einem großen Korb anreisten und schon vorwitzig über den Korbrand lugten. Monika Burger-Schmidt hieß die knuddeligen Gesellen sehr herzlich willkommen und freute sich für unsere krebskranken Kinder und deren Geschwister, für die die sog. „Trostteddys“ gedacht sind.

Trostteddy e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der von Uwe und Susanne Stumpf aus Bergisch Gladbach in 2012 gegründet wurde. Der „Trostteddy und seine Freunde“ werden kostenlos an interessierte Krankenhäuser, Rettungsdienste, karitative Einrichtungen und andere ehrenamtliche Institutionen, die sich das Wohl der Kinder auf die Fahne geschrieben haben, abgegeben. Und die Trostteddys haben – je nach Einrichtung und Bedarf – sehr vielfältige Aufgaben: Sie muntern auf, trösten, kuscheln oder vertreiben die Langeweile. Und sie haben noch jeden zum Lächeln gebracht!

Und wenn der Trostteddy-Korb mal leer ist? Kein Problem: Die Vereinsmitglieder sorgen für Nachschub. Schließlich wird der Verein von über 100 häkelnden und strickenden Männer und Frauen unterstützt! Dazu wurden bereits in vielen Städten Handarbeitstreffs gegründet. Bereits im September 2018 hatten uns die Vereinsmitglieder selbstgestrickte Mützen ins Elternhaus gebracht.

Wir freuen uns, dass unser Förderverein seinen ersten Korb voll Freude erhalten hat. Vielen Dank an alle Beteiligten!

http://www.trostteddy.de/

Spendenuebergabe 10.5.2019

Ein heldenhafter (Familien-) Tag

Einen ausgefüllten Familientag mit Spiel, Spaß und leckerer Verpflegung bescherte uns die 2. Jahrgangsstufe der Veranstaltungskaufleute des Joseph-DuMont-Berufskollegs. Im Rahmen ihrer Ausbildung erhalten sie als zentrale Aufgabe die eigenständige Planung und Durchführung eines Events. So können sie im „realen Leben“ umsetzen, was sie an Theorie zuvor gehört haben. Und diese Fertigkeiten stellten sie unseren Familien kostenfrei zur Verfügung!

Unbeschwerte Stunden für unsere Familien

Das Motto des Tages „Ein heldenhafter Tag“ passte hervorragend zu unseren heldenhaften (ehemaligen) Patientenkindern und deren Geschwister.
Bewaffnet mit einer Heldenkarte, mit der sie an verschiedenen Spiel- und Spaßstationen Stempel sammelten, spielten sie sich durch das Programm. Dem kühlen Wetter entsprechend gab es eine gute Mischung an Aktivitäten drinnen und draußen. Die Kinder durften sich austoben bei einer Sand-Olympiade mit Eierlaufen und Sackhüpfen (wir haben auch sportliche Mütter gesehen), Dosenwerfen, ihre Kenntnisse beim Märchen-Raten testen, mit allen Sinnen einen Fühl-Parcours erleben. Mit viel Hingabe wurde auch die Schmink- und die Bastelstation betrieben. Ein Zauberer erstaunte mit seinen Künsten. Und am Ende durfte jede Familie noch tolle Geschenke aus der Tombola entgegennehmen.

Team-Leistung der Veranstaltungskaufleute

Es ist wirklich eine Gesamtleistung, die die jungen angehenden Kaufleute seit Dezember letzten Jahres auf die Beine stellten.
24 verschiedene Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Vorerfahrungen treffen aufeinander. Und zwar nur 2-mal in der Woche im Berufskolleg. Den Rest der Zeit verbringen sie in ihren Ausbildungsunternehmen in Köln, Bonn und Aachen. Das Projektmanagement wurde professionell aufgesetzt. Aus ihrer Mitte wurden 3 Projektleiter für den Gesamtüberblick gewählt. Die anderen Kollegen teilten sich in vier verschiedene Gruppen auf: Location, Catering, Programm und Finanzen.
Wie im späteren Arbeitsleben ging der Projektplanung eine umfassende Analyse voraus:
Welche Bedarfe muss man bei (ehemaligen) Krebspatienten beachten? Bei ihrem ersten Besuch im Elternhaus stellten die Auszubildenden alle praktischen Fragen, wie: Gibt es Restriktionen beim Essen? Muss auf etwas Besonderes bei den Sportangeboten geachtet werden? Das Team vom Elternhaus konnte sicherlich bei diesem Termin beruhigen … alles „ganz normal“!

Wer jemals einen Ort für eine größere Feier in Köln ohne einen zeitlichen Vorlauf von 1 ½ Jahren gesucht hat, kann ermessen, was diese Truppe auf die Beine gestellt hat. Sie wählten nicht nur eine der angesagtesten Plätze von Köln aus,  sie überzeugten die Betreiber von „La Playa in Cologne“ auch noch von ihrem karitativen Konzept. Die wetterfeste Hütte und die angrenzenden sportlichen Sandplätze stellte La Playa kostenfrei zur Verfügung, das Catering (LECKER!) wurde zu sehr günstigen Konditionen übernommen – und das Servicepersonal für Getränke und Verpflegung sagte spontan für so ein „cooles Event“ ihre ehrenamtliche Hilfe zu.

Wir danken im Namen unserer Familien für diesen wunderbaren Familientag!

Neben dem tollen Team des Playa gibt es viele weitere Sponsoren, die unter anderem mit Tombolagewinnen und Give-aways unterstützt haben. Wir haben alles sehr genossen.

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Die tolle Truppe im Einsatz
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Friends enjoying a dinner together in greenhouse harvest party People dining together healthy salad and nice vegetables
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Outdoor eating, friends having breakfast together on a table set in the beautiful sunny nature.
fvkk podcast
Avatare Podcast

 

Ruhestand für den guten Zweck

Manfred Kreuzer arbeitete viele Jahre beim Rheinisch-Bergischen Kreis, zuletzt als Abteilungsleiter der Unteren Wasserbehörde und stellvertretender Leiter des Umweltamtes.

Als er nun nach mehr als 40 Jahren Dienstzeit zum 1. Mai in den wohlverdienten Ruhestand ging, nutzte er die Verabschiedung zum Spendensammeln für unsere krebskranken Kinder und deren Familien:
„Ich hatte beim Rheinisch-Bergischen Kreis eine sehr positive und erfolgreiche Zeit. Daher war es mir bei meiner Verabschiedung ein Bedürfnis, an diejenigen zu denken, denen es gesundheitlich nicht so gut geht.“

Am 7. Mai 2019 lud er Marlene Merhar, die Vorsitzende unseres Fördervereins für krebskranke Kinder e.V. Köln, nach Bergisch Gladbach ins Landratsamt ein. Zusammen mit Landrat Stephan Santelmann überreichte er ihr einen Scheck mit dem stolzen Betrag von 3.716,51 Euro. Eine letzte Spende kam dann nochmal zum Schluss: Landrat Santelmann zeigte sich beeindruckt von der Spendenaktion und rundete den Betrag spontan auf 3.800 Euro auf! „Für dieses Engagement, das den Menschen in der ganzen Region zu Gute kommt, spreche ich Ihnen meine große Anerkennung aus“, lobte er die Arbeit des Fördervereins.

Wir wünschen Manfred Kreuzer einen guten und gesunden Start in den neuen Lebensabschnitt und bedanken uns sehr herzlich bei den spendablen Kollegen des Rheinisch-Bergischen-Kreises!

Ein besonderer Geburtstag

Es sind Momente wie diese, die uns sehr bewegen.

Vor kurzem erhielten wir von Lydie Flohr die Nachricht, dass sie an ihrem 50. Geburtstag für unseren Förderverein Spenden gesammelt hatte. Mit dem Geld, unglaubliche 640 Euro, wolle sie Danke sagen für die tolle Arbeit des Fördervereins. Sie habe vor vielen Jahren selbst erfahren, wie Familien in der schweren Zeit der Therapie unterstützt würden. Damals erkrankte ihre Tochter Isabelle im Kleinkindalter an Krebs und wurde an der Uniklinik Köln behandelt.

Heute, viele Jahre später, hat ihre Tochter den Kampf gegen das Neuroblastom gewonnen. Mit Erreichen der Volljährigkeit hatte sie im Dezember 2018 die letzte Untersuchung in der Uniklinik hinter sich gebracht. Symbolisch verabschiedete sie sich von dieser Phase ihres Lebens mit einem Luftballon, den sie am Rheinufer in die Lüfte steigen ließ.
Mit viel Optimismus kann Isabelle jetzt in die Zukunft schauen. Die 18-jährige freut sich auf alles Aufregende, was dieses Jahr für sie bereit hält: Nach dem Abitur ist für den Spätsommer schon ein Auslandsjahr im fernen Australien gebucht.

Vielen Dank, liebe Familie Flohr, dass Sie diesen intensiven Moment mit uns teilen. Es bestärkt uns in unserem täglichen Tun rund um die Familienangebote, und darin, weiterhin Forschungsvorhaben im Bereich Kinderkrebs zu unterstützen. Mit Ihrer großzügigen Spende tragen Sie dazu bei.

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Ostergruss an die Elternhausbewohner

Eine fröhliche Delegation der K.G. Kölsche Lotterbove kam mit einem ganz besonderen Ostergruß. Schon seit einigen Jahren bringen sie selbstgestaltete Osterkörbchen im Elternhaus vorbei. Der „Osterhase“ versüßt somit ein wenig die Zeit, wenn die Familien an den Feiertagen durch die Therapie nicht zu Hause sein können.

Die K.G. Kölsche Lotterbove beweist auch jenseits des Karnevals ihr Herz für unsere Kinder. Im Februar durften unsere Familien wie schon seit 2 Jahrzehnten an ihrer einmaligen Kinderkostümsitzung teilnehmen.

DANKE für die treue Unterstützung!

Frohe Ostertage!

Liebevoll gestalteten Bewohner des Elternhauses bunte Osternester. Mit den unterschiedlichsten Techniken wurden farbenfrohe Eier bemalt, beklebt und betupft. Da war für jedes Alter und jede Fingerfertigkeit etwas dabei.

Wir wünschen allen Mitarbeitern und Bewohnern des Elternhauses frohe und gesunde Ostertage!

 

 

Und hier die Kunstwerke nochmal in groß:

2019 04 Ostern im EH 1
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